Joh. Kaspar Homer.
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Schweiz , oft in Gesellschaft Escher's von der Linth, machte, oderwenigstens durch korrespondirende Beobachtungen in Zürich secun-dirte, führten Hörner auf die Idee, die auf solche Messungen statt-habenden Einflüsse genauer zu untersuchen. Im Jahre 1827 ver-anlaßte er zu diesem Zwecke Johannes Eschmann^) und seinenNeffen Ludwig Hörner^) während 11 Tagen des Januar und 13Tagen des Juni auf dem Rigi stündliche Beobachtungen am Ther-mometer und Barometer zu machen, wozu er in Zürich korrespon-dirende Ablesungen vornahm, um nachher das ganze Material zueiner interessanten und viel citirten Abhandlung über den Einflußder Tageszeit auf die barometrischen Höhenmessungen zu verarbei-ten^). Ungefähr gleichzeitig ließ Hörner endlich sehr bequemehypsometrische Hülfstafcln so) erscheinen, bei deren Berechnung ersich ebenfalls der Hülfe Eschmanns zu erfreuen hatte.
„Der naturforschenden Gesellschaft Zürichs widmete Hörner",erzählen wir noch zum Schlüsse mit den Worten seines FreundesHeinrich Escher , „seine besondere Thätigkeit, und seine Verträge si)zeichneten sich immer durch ungemeine Klarheit aus. Fern vonallem Prunke mit Gelehrsamkeit, wußte er auch abstrakte Gegen-stände so zu behandeln, daß selbst der Laie mit gespannter Auf-merksamkeit ihm folgte. Nach Usteri's Hinschied s?) trat er, einwürdiger Nachfolger, als Vorsteher der Gesellschaft an seine Stelle.Die durch Form und Inhalt gleich ausgezeichnete Gedächtnißrede,
57) Vergl. die zweitfolgende Biographie.
88) Vergl. Note 10.
SS) Sie wurde in der zweiten Abtheilung des ersten Bandes der Denkschriftender Schweiz . Naturf. Ges. im Jahre 1830 publicirt. — Homer nahm auch an denArbeiten, welch- der berühmte Meteorologe Kämtz auf Rigi und Faulhorn aus-führte, nicht nur großes Interesse, sondern unterstützte sie mit Zuziehung seinesNeffen Jakob Homer (vergl. Note 10) durch wochenlang? stündliche, jeweilcn auchwährend der Nacht fortgesetzte korrespondirende Beobachtungen, und übte gegendiesen Gelehrten wiederholt seine Gastfreundschaft aus.
SO) Inblss ti^psoinstriquss. Tuns 1827 in 8. — Ein vom 8. März 1818datirter Brief Homers an Lindenau (s. Zeitschrift für Astronomie 1 und 2) zeigt,daß sich Hörner schon bald nach seiner Rückkehr mit Hypsometrie und Konstruktionhypsometrischer Tafeln befaßte, ja daß schon Wahlenberg für seine 1813 in Zürich gedruckte Schrift »0s VsAststions st Oliinsls llslvsttss» letztere benutzte.
öl) Er hielt deren mehr als 70.