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2 (1859) Biographien zur Kulturgeschichte der Schweiz. 2. Cyclus / von Rudolf Wolf
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Johannes Eschmann.

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nehmen doch nicht gewachsen seien, und beschloß endlich 1836 diedisponible Summe der mehrerwähnten Behörde zum Beginne dereigentlichen topographischen Vermessung zu überwachen 2 »). DieseBehörde, gehoben durch das sich kundgebende Interesse, hatteunterdessen ebenfalls beschlossen, die Schweizer -Karre rascher zubefördern, und Oberstquartiermeister Wurstemberger schon im Früh-jahr 1832 Hörner, Finster, Trechsel, Pestalozzi und den schonmehrere Jahre mit Fortsetzung der Triangulation und namentlichmit Aufsuchung eines Alpenüberganges beschäftigten Oberst Buch-walder2>) nach Bern berufen, um sich mit ihnen über einigeHauptgrundsätze zu berathen. Es wurde beschlossen, die Grund-linien bei Aarbcrg und Zürich zu veristciren, die topographischeAusnahme in der ebenen Schweiz in V-Zooo, im Hochgebirge inVroooo Vorzunehmen, die Karte in Flamsteed's modificirter Pro-jectionsmethode in V-ooooa zu entwerfen, und die ganze Karteauf die Sternwarte von Bern und ihren Meridian zu beziehen.Im folgenden Jahre versammelte sich dieselbe Kommission unterdem Vorsitze von WurstembergerS Nachfolger, General-Quartier-meister Dufour 22 ), noch einmal in Bern , um noch einige dieserPunkte näher zu besprechen, und wahrscheinlich wurde bei dieserGelegenheit Dufour durch Hörner aus unsern Eschmann aufmerk-sam gemacht, der ganz geeignet war, die trigonometrischen Arbei-ten energisch fortzuführen, und Buchwalder, dessen Gesundheitdurch frühere Strapazen bereits sehr gelitten hatte ^), mit jngend-

20) Das erst erschienene Blatt des Schweizer -Atlasses, das einen großen Theildes Wallis darstellende Blatt XVll-, wurde zunächst aus dieser Summe bestritten,und I8LS der Versammlung in Genf vorgelegt.

21) Schon früher durch seine Aufnahme des BiSthums Basel in den Jahren18151819 vortheilhast bekannt geworden.

22) Wilhelm Heinrich Dufour, den -16. Seht. 1787 zu Konstanz geboren.Außer verschiedenen kriegswisscnschaftlichcn Werken Publicirte er eine «lisomelrlupurspsetivs, ksiwvs 1827, und mehrere Abhandlungen in den Noirwiros tlsKsntzvs, der LibllolUSnus universelle, eto.

23) Man denke nur z. B. an das Gewitter, welches ihn am t. Juli 1832 aufdem Scntis überraschte, seinen Gehülfen Gobat an seiner Seite erschlug, undihn selbst vorübergehend lahmte, so daß er nur mit großer Noth und heftigenSchmerzen nach Alt-Sanet-Johann hinunter steigen oder fast mehr kriechen konnte.Buchwalders ausführliche Darstellung dieses tragischen Vorfalls hat Eschmannauf Seite XI und XII derErgebnisse" mitgetheilt.