12. Der Julianische Kalender.
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auch später noch diesem Cyclus beilegte, angeführt werden, daßdie Ordnungszahl, welche einem gewissen Jahre in demselben zu-fällt, seit dem Mittelalter die goldene Zahl dieses Jahres ge-nannt wird.
12. Der Julianische Kalender. Im Jahre 707 der StadtRom oder 47 v. Chr., wo Julius Cäsars mit der Würdeeines Uoutiksx maximus bekleidet wurde, traf bei den Römerndie bürgerliche Nachtgleiche volle 85 Tage vor der astronomischen,d. h. mitten im Winter ein und es war somit wirklich nicht über-flüssig , daß der große Feldherr auch auf diesem Gebiete Ordnungschaffte. Obschon selbst nicht ohne betreffende Kenntnisse, hatteer doch den richtigen Takt, noch einen Fachmann, den Astro-nomen Sosigenes aus Alexandrien zu verschreiben, um mitihm eine Kalenderverbesserung zu berathen, und die Folge war,daß besagtem Jahre 707, dem sog. Jahr der Verwirrungoder eigentlich dem letzten Jahre der Verwirrung, 85 Tage an-gehängt wurden, um den aufgelaufenen Fehler zu heben, — daßdie Rechnung nach dem Monde ganz fallen gelassen und nachder wohl schon früher bei den Eghpternff vorgekommenen Uebungein Cyclus von vier Jahren eingeführt wurde, von welchem dreigemeine Jahre a 365 Tage waren, das vierte aber durch einenSchalttag, der vor dem 24. Februar oder dem Dies 8extusauts oalsnäus UaiirUY eingereiht und als bisssxtus bezeichnetwurde, auf 366 Tage gebracht war und auuus bissoxtilis oderSchaltjahr hieß. Dieser Kalender fand, nachdem er zwar baldnach dem Tode Cäsars von den Priestern verpfuscht, dann abervon Augustus neuerdings gemäß Cäsars Intentionen eingeführtworden war, unter dem Namen des Julia irischen binnenkurzer Zeit die größte Verbreitung, blieb ca. 16 Jahrhunderte
y Er wurde 44 v. Chr. in seinem 56. Lebensjahre ermordet,h Bergt. 10. — Auch die Chinesen sollen neben dem Mondjahre ein solchesSonnenjahr angewandt haben.
°) Bergl. 13.
Wolf, Astronomie.
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