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eine bestimmte Anzahl von Theilen der Haupttheilung in einenTheil weniger getheilt war. So gab er z. B. einem in Halb-grade getheilten füßigen Quadranten einen in 30 Theile getheilten»8soteur inoinlo" bei, dessen Länge 31 Halbgrade hatte; einHülfstheil war somit um yso länger als ein Haupttheil, und esZeigte daher sein Sector vergleichungsweise die einzelne Minuteund ihre Vielfachen. Schon 1634 zog Morin in seiner bereitserwähnten Schrift diesen neuen Vorschlag in Betracht, — baldbefreundeten sich auch Andere damit, — und nach wenigen Jahr-zehnten waren, wie schon bemerkt, die „Transversalen" von dem„Vernier" ganz aus dem Felde geschlagen. Von betreffendemDetail mag noch bemerkt werden, daß der Vernier auch von dem1649 als Professor der Mathematik zu Upsala verstorbenen Be-nedict Hedräus in seinem 1643 zu Leyden erschienenen Buche„ldiova. tzt aoonrutg, astrolabü goomotriei 8truotnra" behandeltwurde, ohne den ihm ohne Zweifel wohlbekannten Erfinder zunennen. Und so kam es, daß z. B. Hevel, dem nur das Buchdes Letzter» in die Hände kam, den beweglichen Bogen zwar nichtgerade als eine Erfindung von Hedräus ansah, aber doch über denErfinder im Unklaren blieb, ja fälschlich vermuthete, es möchteNonius „den ersten Grund zu dieser Erfindung" gelegt haben.Hevel selbst verwendete bei seinen größer» Instrumenten Trans-versalen und Vernier neben einander, so daß ihm z. B. ersteredie einzelnen Minuten gaben, letzterer sogar auf 5" abzulesen er-laubte, und überdieß verband er, um womöglich auch den Tertienbeizukommen, mit seinem Diopter noch eine Mikrometerschraube,deren Drehungen mittelst eines Systemes von Rädern auf Zeigerübergetragen wurden, welche über getheilten Scheiben spielten p.
116. Der Azimuthal - und der Mauerquadrant. Aeußerstmerkwürdig ist das von Tycho Brahe unter dem Namen„(junärans ummnUmlis" fast ganz aus Messing construirte und
Bergt. seine Naeiiina ooslsstis, kars I MZ. 140, 282, 308 rc., —ferner unsere 196, wo einer ähnlichen, von Cary angewandten HülfsvorrichtungErwähnung geschieht.