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hatte sogar die Höhen einiger Berge gemessen und war etwasspäter auf die Vibration aufmerksam geworden^), welche bewirkt,daß wir beim Monde, obschon er uns im Allgemeinen immerdieselbe Seite zuwendet, doch immerhin bei § seiner Gesammt-oberfläche zu Gesichte bekommen; aber seine Abbildung des Mon-des kann man denn doch kaum noch eine Karte nennen^), undso darf man wohl behaupten, es sei Hevel das Verdienst zu-zuschreiben, dieses Gebiet der astronomischen Thätigkeit zuerst er-schlossen zu haben. Seine Sclenographie zeigt in saubern, vonihm eigenhändig gestochenen Kupferplatten, Abbildungen desMondes für jeden Tag seines Alters, und dieselben sind, ob-schon natürlich bei einer solchen ersten Darstellung noch mancheUnrichtigkeiten unterlaufen mußten, doch im Ganzen mit sovielFleiß und Umsicht ausgeführt, daß man sein Werk nicht nur beiseinem Erscheinen bewunderte Z, sondern zu allen Zeiten als einesder ehrwürdigsten Denkmäler ausdauernder wissenschaftlicher Thätig-keit in Ehren halten, und den Wandalismus bedauern wird, mitwelchem seine Erben die schönen Kupferplatten verschleuderten, sodaß jetzt bloß noch Eine, die in ein Kaffeebrett verwandelteVollmondskarte, existiren soll. Hevel gab auf Letzterer denvielen Flecken des Mondes, nachdem er zuerst daran gedachthatte ihnen die Namen berühmter Gelehrten beizulegen, dannaber davon zurückgekommen war um nicht Jalousien zu erregen,die ihm unverfänglicher scheinenden Namen von irdischen Gebir-gen, Ländern und Meeren, sich jedoch ausdrücklich verwahrend
h Galiüi's Brief an Antonini über die Libration datirt von 1637 II 20.Er betrifft jedoch nur die Libration in Breite und die parallactischc Libration,während dagegen Hevel und Riccioli auch noch die Libration in Länge auf-fanden.
h Die von Fontana in seiner mehrerwähnten Schrift gegebenen ZeichnungendeS Blondes, welche er 1630—46 aufgenommen haben will, sind jedenfallsschon weit besser als die Galilcischen. Der unter folgender Nummer zu er-wähnende Hirzgarter hat muthmaßlich sein Mondbild denselben entnommen.
h Sogar Papst Jnnocenz X. soll, als ihm Zucchins die SelenographieHevel's vorwies, sich zu dem Aussprache erhoben haben: ,,8s.rsbbs gus8lolibro 8 SN 2 S, pari, so non i'osse serilte, ein n» erslioo."