133. Die Cometeubcobnchtungeu.
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133. Die Cometenbeobachtungen. Im ersten Drittel dessechszehnten Jahrhunderts machte sich besonders Peter Apiansium die Comcten verdient. .Die relativ vorzüglichen Beobach-tungen, welche er über die Cometen von 1531, 1532, 1533,1538 und 1539 machte^), sind noch für die neuere Zeit werth-voll geworden, — ja diejenigen von 1531 ermöglichten wesent-lich die große Entdeckung der Periodicität der Cometen durchHallet )^). Auch den physischen Erscheinungen an Cometen wandteer schon in jener frühen, für besagte Himmelskörper sonst nochso unfruchtbaren Zeit seine Aufmerksamkeit zu, und obschon erunt seiner Idee, daß der Schweif des Cometen gewissermaßen einvon ihm geworfener Schatten sein möchte, nicht ganz das Richtigetraf. so haben wir mit Kästn er zu sagen: „Hat er daran ge-kehlt, so hat er auch entdecket, — Daß von der Sonne stets der
schweif sich abwärts strecket, — Und der ist wenigstens noch
keines Tadels werth, — Der uns, so oft er irrt, auch neue
Wahrheit lehrt," — denn letztere Entdeckung, die zwar allerdingsauch für Hieronymus Fr acastor, der in seiner 1538 zu Verona erschienenen Schrift „Uomooentrion souckostollis" dieses Umstandesebenfalls erwähnt, in Anspruch genommen wird, macht in derThat Apian entschieden Ehre. — Der von Apian angeregteEifer für eigentliche Beobachtungen der Cometen hielt auch spätervor, und zugleich wurden die betreffenden Bestimmungen ent-sprechend den allgemeinen Fortschritten in der praktischen Astro-nomie ebenfalls immer zuverlässiger: Der große Comet von 1556,der noch in der neuesten Zeit so viel von sich reden machte Z,vnirde von dem 1588 zu Wien als kaiserlicher Pfalzgraf und
1o noch 1800 mit Anmerkungen von Lälandc: deutsche Ausgaben veranstaltetenGottsched 1730 in Leipzig, Bode 1789 in Berlin ; eine Art Fortsetzung bildet»11- t?g,vrs, kontönslls st Is, Narguiss äs 6. äaiis Iss monäss. 6sirsvs1821 in 8."
y Bergt 85.
si Vcrgl. das schon 85 erwähnte „-Istryuomieon 6assarsum" und sodannvie Comswgraphie von Pingrä Val. I 487/89, 491/4, 497, 498 und 500.
si Bergt. 248. Bergt. 251.