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Capitel. Die likerarischen Leistungen.
Die nach seinem Tode gesammelten Werke") enthalten auch vieleastronomische Beobachtungen und seine höchst interessante großeKorrespondenz; seiner historischen Arbeiten wird im Folgendennoch besonders gedacht werden"). — Gassendi's Zeitgenosse, deruns schon durch seine schönen Arbeiten über die Mira') bekannteJsmael Boullian wurde 1605 zu Loudun in einer calvinisti-schen Familie geboren, trat später jedoch zum Katholicismusüber, — studirte Jurisprudenz, Theologie, Mathematik und Astro-nomie, — wohnte längere Zeit zu Paris beim BibliothekarDupuh, und nach dessen Tode beim Präsidenten De Thon, —begleitete Letzter» auf einer Gesandtschaftsreise nach Holland , —machte hierauf gelehrte Reisen nach Italien, Deutschland, Polen und der Levante , — und zog sich später in die Abtei St. Victorzu Paris zurück, wo er 1694 starb. Auch er gehörte zu denschüchternen Anhängern von CopernicnS, und suchte in seiner dick-leibigen „A8tronoinig, klrilolnioa,', welche er 1645 zu Paris er-scheinen ließ,, anstatt entschieden zu dem durch Kepler ausgebau-ten eopernieanischen Systeme zu stehen, eine sog.irovn 6t vorn" aufzustellen und zu begründen, bei welcher er dieelliptische Bewegung der Planeten um die Sonne durch einegleichförmige Bewegung um den zweiten Brennpunkt ersetzen,d. h. gewissermaßen den ptolemäischen Eqnanten in das neueSystem übertragen wollte. Neben dieser Sonderbarkeit aber ent-hält sein Werk viel Gutes, so daß jedenfalls Lalande's") Urtheil„0'k8t na Ü68 nroillkurs traitW ü' uLtroiiornis gn'on ait tnitsAwenn auch wohl etwas zu günstig, doch viel richtiger ist, alsdie von Dclambre, bei Anlaß, wo er Boullian als ..Anten,- einm«t aufführt"), gemachte hämische Bemerkung: ,,6'ost
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141. Einige andere Lehrbücher. Von andern Lehrbüchernmögen, außer den bereits beiläufig besprochenen einschlagenden
Opera omuia. ImZcluui 1658, 6 Vol in Fol.
Bergt. 143. h Bergt. 136. y In Libl. astron. paZ. 221.
Astronomie moclsrus: Dadle tlss iüatieres.