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gewisser Daten und überhaupt ein wesentlicher Fortschritt in derpraetischen Astronomie war, — und er wurde, weil eben noth-wendig, auch sofort erzielt, und zwar zunächst durch Picard:Bon der Jugendgeschichte und überhaupt von biographischemDetail über Jean Picard ist sehr wenig auf uns gekommen;man weiß fast nur, daß er am 21. Juli 1620 zu La Flochc inAnjou geboren wurde, erst Priester war, mit Gassendi , welchener immer als seinen Lehrer bezeichnete und hochhielt, die Sonnen-finsternis; von 1645 VIII25 beobachtete, später dessen Nachfolgerals Professor der Astronomie am Cvlloge de France wurde, zuden ersten Mitgliedern der Pariser Academie gehörte, und am12. October 1682 zu Paris starb. Dagegen ist sicher, daß erin Gemeinschaft mit seinem Freunde Adrien Auzout , von demman sonst auch nur weiß, daß er aus Rouen gebürtig war,ebenfalls den ersten Mitgliedern der Pariser Academie zugehörte,aber schon 1668 durch eine Intrigue seine Stelle verlor und1691, nach Rückkehr von einer Reise nach Italien , zu Paris starb, — die instrumentalen Hülfsmittel durch Verwendung desFernrohres außerordentlich zu verbessern wußte, und anfing dieJnstrumentalfehler förmlich zu bestimmen st, — daß es ihm ge-lang Tagesbeobachtuugen zu machen und Nutzen daraus zuziehen st, — und daß er 1669/70, also eben bald nach Newton'sFehlrcchnuug, unter Anwendung der Snellius'schen Methodeeine erste zuverlässige Erdmefsung ausführte, über welche spätereinläßlich einzutreten sein wird st. Unmittelbar nach Vollendungdieser letztem entschloß sich Picard, eine Reise nach der Uranien-burg zu unternehmen, um die Lage dieses durch die ThchonischenBeobachtungen so wichtigen Punktes zu vcrificiren. Er verreisteim Juli 1671, — besuchte in Amsterdam den Buchdrucker JohannBlaeu und nahm bei ihm Einsicht von einer, durch dessen VaterWillem Blaeu st gemachten, aber unedirten Gradmessung,deren Resultat nur 60' von seinem eigenen Grade abwich, —
st Bergt. 114. 2) Berg!. 114, 211! und 218. st Vergl. 219.
st Bergt. 8g.