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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
Entstehung
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575
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llemAno nn oarolo cliviss". — Wittstein theilte seiner Zeitmit'), daß er die älteste Spur des Theodolithen in einem vondem 1795 zn London verstorbenen Optiker und Mechaniker GeorgeAdams seinen: 1769 publicirten „Moatiss on tlw nov oalastialainl ttzri-68tria1 Kollos" angehängten Preisverzeichnisse gefundenhabe, während ich damals einem, von einem talentvollen SchülerDaniel Bernoulli's , dem 1826 im Alter von nahe 87 Jahrenzu Grandson verstorbenen Syndicns Samuel Rodolphe Je all-iieret 1773 an Christoph Jctzler in Schaffhausen geschriebenenBriefe die Notiz entnahm, daß der bekannte Genfer PhysikerSaussuresi schon vor einiger Zeit einen englischen Theodolitenerhalten habe. Gewiß ist, daß sich der Theodolit in der zweitenHälfte des vorigen Jahrhunderts überall ziemlich rasch einbürgerte,und so z. B. auch von Brander, Harter, Ramsden, rc.in zahlreichen Exemplaren angefertigt wurde, — von Ramsdensogar mit Horizontalkreisen von 3' Durchmesser, während dagegender Nertikalkreis noch verkümmert, ja meist nicht einmal vollausgeführt war. — Nachdem ihm eine kurze Zelt lang, beson-ders in Frankreich , der nach Borda benannte, jeweilen in dieEbene des zu messenden Winkels verdrehbarc Kreis, etwas Con-eurrenz gemacht hatte, brachte Reichenbach durch verbesserteConstruetion den Theodoliten zur allgemeinen Herrschaft, indem der-selbe das alte Astrolabium und alle die ältern kleinen Winkelinstru-mente total verdrängte, und bald auch von andern guten Werk-stätten in ähnlicher Weise geliefert wurde und noch wird, so z. B.von Repsold im Hamburg, Schenk in Bern, Starke in Wien ,Brunner in Paris, Kern in Aarau , re. Reichenbach selbststempelte ihn dann später auch noch zum „Universal-Jnstrumente"für den Astronomen, indem er ihm ein gebrochenes Fernrohrgab, und zwar spätestens 1815, daHorner schon Anfang 1816

h In A. N. l36v. Die von mir in 200 der Abhandlung von Shortenthobene Spur geht noch um 20 Jahre weiter zurück.

h Vergl. 2 IN