228. Die Dichte der Erde. ti33
besten Mitarbeitern zählte, publieirte. Es geht aus Mvllweidc'sArbeiten unter Andern: hervor, daß er das erste Anrecht an diespäter von Babinet') unter dem Namen der „homalographi-schen" cultivirten Projeetion besitzt, so daß sie seinen Namentragen sollte, gerade wie auch die sog. Gauß'schen Formeln eher„Mollweide'sche" heißen sollten''). Eine Art Abschluß in dentheoretischen Untersuchungen bildete die von Gauß 1826 ge-gebene „Allgemeine Auflösung der Aufgabe, die Theile einer ge-gebenen Flüche auf einer andern so abzubilden, daß die Abbil-dung dem Abgebildeten in den kleinsten Theilen ähnlich wird".— Endlich mag noch von betreffenden Lehrbüchern, die vonLittrvw 1833 zu Wien publieirte „Chorographie ", und dienamentlich auch durch ihre historischen Notizen interessante, 1867zu Paris durch den Ingenieur A. Germain ausgegebene SchriftFlbaito dos irrchsctioim dos oart68 gsograpldgusg" angeführtwerden.
228. Die Dichte der Erde. Durch theoretische Betrach-tungen hatte Newton die mittlere Dichte der Erde zu ea. 5bestimmt, und fast dasselbe Ergebniß erhielten sodann 1774Maskelyne und Hutton am Berge Shchallien in Schott-land ff, indem sie durch Verglcichung der trigonometrisch bestimm-ten Distanz zweier Punkte zu beiden Seiten des Berges mit deraus der Polhöhcndisfercnz und den bekannten Dimensionen derErde abgeleiteten Entfernung, die Ablenkung des Lothes durchden Berg ermittelten, — sodann unter Zuziehung geologischerDaten das Massenverhältniß von Berg und Erde bestimmten, —
ff Jacques Babinet, 1791 zu Lusiguau geboren uud 1872 zu Paris alsAcadcmikcr verstorben.
Bergt. 1!>t.
p Bergt. „Nasicslzurs, rlu aoeouut ot obssrvalicnm inacts on tbsmonntain Lbslmttion tor ünäing it8 uttrnetiou (Hüt. Irs-usael. 1875), —und: tluttou, 8urvo^ cit tbs 8bsbaIIisn ko asosrkain tbs oarttös rasauüausit)' (tviil. Drausaet. 1778)". — Charles Hutton , damals Professor derMathematik zu Woolwich, 1737 zu Rcwcastle geboren und 1823 zu London gestorben.