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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
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645
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231. Dia Bennsdurchgänge von 1701 und 1709.

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P 61 ' Iiiifisl'iiiiii 1411881611111 illstilutus 1ii6l'uiit 11 I 1 U 6 UI 11 tlisoriuiiiclsciiis äsiliioti8 6ono1ii8ioiii1)ii8"; der König von Dänemark engagirte Pater Maximilian Hell für Wardvehnus^), währendChristian Gottlieb Kratzenstein in Drvntheim beobachtenwollte, aber durch Regen verhindert wurde"), — und im übrigenEuropa wurde je von den einheimischen Astronomen fleißigbeobachtet, so daß nachmals Encke wieder mehr als genugMaterial hatte, um das, natürlich schon unmittelbar nach demVenusdurchgange durch Lexcll, Lalande, Fixlmillner, re.der Berechnung unterworfene Beobachtungsmatcrial"), kritisch zuprüfen und 1824 in einer zweiten Schrift „Der Benusdnrch-gang von 1769" nochmals die Sonnenparallaxc zu bestimmen,für die er nun 8",6030 fanv. Im Mittel aus beiden Bestim-

Heil, dar seiner „Disskvtmio äs traimitli Vsusrm ants äiseum 8o1>8äis 8 äullii 1766 IVaräosIliuwii odssrvato. Ilaknias 1770 in 4" in denfolgenden Jahren zu Wien noch mehrere betreffende Schriften folgen ließ, nmsich gegen den von Lalande ausgesprochenen Verdacht, er habe seine Beobach-tungen nachträglich corrigirt, zn vertheidigen, ist in Heilerer Zeit durch C. v.Littrvw zwar ganz sicher einer solchen Cvrrectur überwiesen worden, vcrgl.dessen Schrift „Hell's Reise nach Wardöe und seine Beobachtung deS Venus-durchgangs im Jahre 1709-, anS den aufgefundenen Tagebüchern. Wien 1835in 8"; aber damit ist noch nicht gerade eine gemeine Fälschung erwiesen, undso glaubte Fähe noch 1809 in einer Discussion vor der Pariser Acadcmic Hell'sBeobachtung in Schlitz nehmen zn sollen, ja ihm die glückliche Idee zn vindi-ciren „äs eorrigsr I'odssrvation äu eontaet pur Is än tsinps

sxiZs xar es ülst, xour aeglivrir 1ez>ais8Slir 8llii8 lagusils il ns ssraitxs.8 visiblsR — Hell, ein jüngerer Bruder des durch seine Wasjerhebemaschincbekannten Joseph .Karl Hell, wurde 1720 zn Schcmnitz geboren, trat in denJesuitenorden, — stand von 1745 an als Gehülfe bei Pater Joseph Franz ,der 1734 in Wien eine erste Sternwarte gegründet hatte, — erhielt 1755 dieDircction der nach dem Tode des Hofaslrvuomen Joh. Jak. Marinoni erbautenUniversitätssternwarte und behielt sie bis zu seinem 1792 erfolgten Tode.

"1 Vergl. die in „U. Ursvost, bioties 8ur In vis st Iss serits äs OsorgsImuis l-ssags äs Osnevs. ttsnevs 1805 iil 8" enthaltenen Briefe vonKratzenstein.

Lexcll, der nach Euler's Methoden rechnete, und für die Sounenparäl-laxe 8",68 fand, vergl. seine Abhandlung „He investiAsiiäa parallaxi öoli8

I'etrsp. 1772)-, — wurde 1740 zu Abo geboren, gehörte zn dentalentvollsten Schülern Euters, und starb 1784 als Akademiker zn Petersburg .