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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
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II. Capitel. Der Ban des Himmels.

IMW

Spörer in Anclamst, w., und so wurde es binnen einer kurzenReihe von Jahren möglich noch manche wichtige Thatsache zuermitteln, zumal außerdem verschiedene günstige Umstände, wiedie immer größere Ausbildung und Verbreitung der Photographieund Spcctroskopic, zu Hülse kamen. — Schon im vorigenJahrhundert wurden durch die Hansen, Boseovich, Delisle,Euler, Silvabelle, Kästner, Fixlmillner, w.°) Methodenaufgestellt, um aus mehreren Positionsbestimmungen eines Sonnen-fleckcns seine Lage gegen den Sonnenequator und zugleich dieRotativnselemente der Sonne zu berechnen, und diese Methodenwurden sodann seither durch Petcrscn, re. wesentlich verbessertund vereinfacht, und zugleich auch bequeme Regeln gegeben umunter Voraussetzung bestimmter Rotationsclementc aus der beob-achteten geocentrischen die heliocentrische Lage abzuleiten. In derneuern Zeit haben nun, nach dem nicht zu übersehenden Vor-gänge von Joseph Georg Bö hmst, namentlich Carrington

st Spörer wurde 1822 zu Berlin geboren, und steht nun der neuen Sonnen-warte in PotSdam vor.

st Bergt. „Hausen, Tbsoris motns 8olis eines, proprium sxsm. Inpsiss1726 in 4, — Loseovieli, Os msonlis soisribns sxereitstio. Roinss 1786in 4, — velisis, Nsmoirss. ivstsrsbourz 1788 in 4, — 4. Ilnlsr, Dsrststious 8<ilis eines sxsm ex inotn msenlsnnin sppsreuts ästsrmiusuäs(6omm. Botrox. 1766), — Onillsums äs 8siut - äsegusg äs 8iivsbe1Is(iriarssills 1722—1801, Direetor der dortigen Sternwarte), Inois obsenvstiousäburs tselis äs solsil staut äounsss, ästsrmiusr 1s psrsllslö äu solsil,gns äsenit 1s tselis st Is tsurps äs ss nsvolutiou (LIem. ssv. stnsuZ.V 1768), — Ivssstusr, b'oruiulss susl^ticss sä motnm 8c>Iis eines sxsmsuuiu eomputsuäum (Oawm. 6ott, 1769—76), — blxlmillusr, Oeesuuinmsstrouomienm. 8tzwss 1776 in 4, — w.

st Bergt, seine auf Beobachtungen aus den Jahren 1833—36 basirendeAbhandlung „Beobachtungen von Svimenftecken und Bestimmung der Rotations-elemente der Sonne (Wiener Denkschr. 1832)". — Böhm wurde 1807 inRozdialowiez bei Bunzlan in Böhmen geboren, war erst Assistent in Wien und Tfen, dann Professor der Mathematik in Innsbruck und von 1852 biszu seinem 1868 erfolgten Tode Direetor der Sternwarte in Prag , wo er sichunter Anderm nur die schon 1839 durch Kreit begonnene, schöne, noch jetzt vonHorustein fortgesührte Serie von magnetischen Variations-Beobachtungen ver-dient machte.