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genannten Gebilde am Sonnenrande genauer ftudirt, und alsreelle Erscheinungen nachgewiesen worden, — haben zur Zeitder Finsterniß von 1868 Janssen und Lockyer gleichzeitigund unabhängig von einander") die Möglichkeit erwiesen, Letzteremit Hülse des Spektroskopes zu jeder Zeit verfolgen zu können, —und es sind diese Untersuchungen seither durch Secchi, Zöllner,Tacchini"), Denza^), Lohse, rc. mit großer Energie ver-folgt worden, ja werden muthmaßlich binnen wenig Jahren diewichtigsten Aufschlüsse über die Constitution der Sonne geben.— Daß schon die 1862 von Kirchhofs angestellten Unter-suchungen, und noch um so mehr die eben erwähnten neuenForschungen auf diesem Gebiete der Herschel'schen Sonnen-Theorie,wie schon angedeutet wurde, den Todesstoß gaben, liegt aufder Hand, und es haben sich seither die Secchi, Fähe,Zöllner^), rc. viele Mühe gegeben, eine neue Theorie aufzu-stellen. So hat z. B. Zöllner eine solche ausgebucht, welcheer selbst in einer von ihm 1873 XI 7 der k. sächsischen Ges. d.Wiss. vorgelegten Abhandlung in den Worten resümirte: „DieSonne ist ein glühend flüssiger Körper, umgeben von einerglühenden Atmosphäre; in der Letztem schwebt eine fortdauerndsich erneuernde Decke von leuchtenden, cumulusartigen Wolken-gebilden in einem gewissen Abstände über der feurigen Ober-fläche. An solchen Stellen, wo die Wolkendecke sich vermindertoder auflöst, entstehen durch kräftige Ausstrahlung auf derglühend flüssigen Oberfläche schlackenartige Abkühlungsprodukte.Dieselben liegen folglich tiefer als das allgemeine Niveau der
der Finsterniß von 1806 am Mondrande im Sonnenschein liegende Wolkenzu sehen.
">) Bergt. 190.
") Pietro Tacchini, Observator zu Palermo , 1839 zu Modcna geboren.
Francesco Denza, Director des Observatoriums zu Moncalieri , der1834 zu Neapel geboren wurde, und sich namentlich auch durch vielfache Be-obachtungen über die Sternschnuppen verdient gemacht hat.
") Joh. Kart Friedrich Zöllner, Professor in Leipzig, 1834 zu Berlin geboren.