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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
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11. Capitel . Der Bau des Himmels.

was noch mehr für sich zn haben scheint, die SternschnuppenAuslösungsproduete der Kometen wären. — Von ganz besondern:Interesse ist der Weiß und bald darauf auch d'Arrest gelungeneNachweis, daß die Anfang December und Ende November be-obachteten Sternschnnppenströme mit dem Kometen von Bielain engstem Zusammenhange stehen, gewissermaßen längs seinerBahn ausgestreute Ablösungen desselben sein dürften. Der Erst-genannte wies aus den für den Kometen gefundenen Elementennach, daß die Erde dessen absteigenden Knoten

1772 1826 1852

successive an

XII 10 XII 4 XI 28

erreicht habe, und die Bahntangente zu diesen Epochen nachs Onssiop. r- Xnclroiu. /l Xnckroin.gerichtet gewesen sei, also die Radiativnspunkte entsprechenderSternschnuppen in der Nähe genannter Sterne gelegen habenmüßten. Diese Vermuthung, für deren Richtigkeit z. B. der vonBrandes 1798 X11 6 — 7 beobachtete Sternschnuppemregensprach, scheint nun thatsächlich erwiesen zu sein. Der Komet,welcher nach der von Michez durchgeführten Rechnung 1872X6zum Perihel zurückkehren sollte, kam nicht in Sicht, — dagegenwurden XI 27, wo die Erde seinen absteigenden Knoten passirte,wirklich überall, wo nur der Himmel die Beobachtung erlaubte,viele Tausende von Sternschnuppen (100 und mehr per Minute)gezählt, und für sie durchschnittlich gerade >l XnclroEckns alsRadiationspunkt gefunden. Ja noch mehr: Bei Anlaß des tchenerwähnten Stcrnschnuppcnregens kam Klinkerfucs die Idee, esmöchte die betreffende Meteorwolke nach ihrem Vorübergange andem Gegcnpunkte des Radiationspunktes, welchen man alsRadiativnspunkt der Convergenz bezeichnen könnte, also etwasnördlich von Lsntauich als Komet zu sehen sein; er telegraphirteXI 30 an Pogson in Madras, er möchte in jener Gegendnachsehen, und dieser fand dann in der That XII 2—3 an derbezeichneten Stelle etwas Kometcn-Aehnlichcs.