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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
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11. Capitel . Der Bau des Himmels.

die Anzahl sämmtlicher jetzt angenommener Sternbilder auf 84gebracht worden ist, nämlich:

73. 4'atslisi' clu sanlpteur (^xparntn8 genlxtoris, Bild-hanerwerkstatt).

74. 4s lourusnn oliimigns (4oriinx, Ösen).

75. 4'lrorloAs n psnänls (HoroloZiniu, Pendeluhr).

76. Rstienls romdoüls (lietionluiii, Fadennetz).

77. 4,6 duriii äii Zrnvsnr (Onsln soulxtoris, Grabstichel).

78. JIoutnAns äs ln tnblö (i)1oii8 M6H8L6, Tafelberg).

79. Olisvalisr clii psiutrs (4cinii8 pietorm, Malerstasselci).

80. iVInelrins piisnrnnticins (Mitlia piisiimatioa. , Luft-pumpe).

81. 6omPg.8 ein Fsoinetro (6lrsiQN8, Zirkelt.

83. 4'octa.ii8 ou eompn8 els reüsxion (Oetnii8, Spiegel-sextant).

83. 4s tsls^eops (4sl6860piiiiu, Fernrohr).

84. 4s uucn' 080 ops <Miero8oopiuur, Mikroskop).

Bei Lacaille selbst kommen dann allerdings noch zwei weitereSternbilder „4oii88o1s ou eoiupa.8 cls msr" und I/sgnsi'rs eisl'nrolritscts" vor, welche auch einige Zeit gebraucht, später aberwieder weggelassen worden sind. — In der neuesten Zeit istnatürlich, wie uns die nächstfolgenden Abschnitte zeigen werden,die Kenntniß des südlichen Himmels durch den AufenthaltHerschel's am Cap, und durch die theils daselbst, theils zuParamattas), Melbourne 0, Cordovach, Madras ch :c. errichteten

>) Zu Parainntta beobachteten von 1822—20 Rümker und Dunlop aufder von BriSbane (v. 258) erbauten Sternwarte den Südhimmel so fleißig,daß 1835 ein Katalog von 7385 Sternen publieirt werden konnte.

-) In Melbourne soll Robert I. L. Ellery seit 1806 zahlreiche Beobach-tungen angestellt haben. Bergt. 250.

h Bergt. 256.

tz In Madras legte Thomas Glanville Taylor (1801—1818) von 1813bis 1817 einen Katalog von 11015 Sternen an, der gewissermaßen die Arbeitenaus beiden Hemisphären vermittelt; derselbe ist in den Jahren 1802—09 durchPogson nahezu verdoppelt worden. Bergl. 256.