259 . Die Sternkarten.
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gegebene ,,^.tla8 cels8t6", von dem Lalandc und Mschain1795 eine neue Ausgabe besorgten, zu erwähnen. — Wegenihrer Reichhaltigkeit an Sternen dürften der von Harding1822 publicirte ,^4.t1a8 novu8 oosl68ti8" und der von Arge-lander 1863 ausgegebene „Atlas des nördlichen gestirntenHimmels" hervorzuheben sein, — wegen ihrer Handlichkeit undTreue in Wiedergabe der scheinbaren Größe die 1843 vonArgelander veröffentlichte „Neue Uranometrie", der 1872 vonHeis aufgelegte ,^Ua>8 ooslsstis novrm" und der 1874 vonC. Behrmann zu Leipzig herausgegebene „Atlas des südlichenHimmels" — wegen der eigenthümlichen Darstellung der 1851von Otto Möllingerst publieirte „Himmelsatlas mit trans-parenten Sternen" und der 1870 von Proctvr ausgegebene„8tar JUa.8 in tnvolve eironlar on tlis oguiclmtant pro-
jeotion", — rc. — Der zu speeiellen Zwecken construirtcn Stern-karten, wie z. B. der sogenannten Berliner academischen Stern-karten, ist bei Gelegenheit bereits gedacht worden ; dagegen magnoch erwähnt werden, daß die zuweilen in früherer Zeit auf-tauchenden Versuche, die alten Sternbilder abzuändern und aufihre Kosten, sei es aus Schmeichelei oder Privatlicbhaberei, neueSternbilder einznschiebcn, wie es durch die Ha lieh, Hell.Lalandc, Bode, rc. versucht worden ist, jetzt für ein- undallemal abgewiesen zu sein scheinen.
260. Die fortschreitende Bewegung der Sonne. TobiasMayer scheint der Erste gewesen zu sein, der, bei Bergleichungseiner Stcrnörtcr mit früher Bestimmten, Unterschiede nachwies,die nicht durch Bcvbachtungsfchter oder Unsicherheit in derReduction auf eine andere Epoche erklärt werden können, — jafür 80 Sterne diese sogenannte „Eigenbewegung" mit ziemlicherRichtigkeit bestimmte. Seine Arbeit trug alsbald reiche Früchtefür die Astronomie, und zwar zunächst als Grundlage für die
2) Zu Speier 1814 geboren und Schüler von Schwerd, stand er lange Jahreals Professor der Mathematik in Solothurn, und leitet jetzt in Zürich einePrivatvorschnlc für das Polytechnikum.