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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
Entstehung
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749
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Are neuere literarrsche Thätigkeit.

269. Die Lehrbücher. Wie überhaupt die Literatur sichausdehnte und vervollkommnete, so geschah es auch auf demastronomischen Gebiete, und so sind schon aus der ersten Hälftedes 18. Jahrhunderts eine ganze Reihe tüchtiger astronomischerLehrbücher zu erwähnen. Den Reigen eröffnete David Gregoryff,indem er 1702 zu Oxford „J.8trononiin6 pli^sicmo ot Zoo-rnstriens Dlsinontn" in einen: Folivbande publicirte, welche so-dann 1726 zu Genf nochmals in zwei Quartbänden zum Ab-drucke gelangten. — Dann kam Christian Wolfff, der sowohldurch seine 1710 zu Halle aufgelegten und nachher in vielfachenAuflagen erschienenen „Anfangsgründe aller mathematischen Wissen-schaften", als durch sein 1730 — 41 ebendaselbst ausgegebenes

h Ein 1661 zu Werden: geborner Neffe des in 204 erwähnten JamesGregory; er war fuccessivc Professor der Mathematik zn Edinburgh und derAstronomie zn Oxford , und starb 1710 zn Maidenhcad in Berkshire.

Christian Wolf wurde 1670 zu Breslau geboren, stand von 1707 anals Professor der Physik zn Halle, wurde 1723 der Irreligiosität angeklagt unddes Landes verwiesen, kam dann als Professor der Philosophie nach Marburg ,wurde 1740 durch Friedrich den Großen als Professor der Mathematik unddes Natnrrechts wieder nach Halle zurückberufen, und starb daselbst 1754. —Bergt. „Christian Wolfs eigene Lebensbeschreibung. Herausgegeben mit einerAbhandlung über Wolf von Heinr. Wntke. Leipzig 1841 in 8, — und: Briefevon Christian Wolf aus den Jahren 1710—53. Petersburg 1860 in 8".