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Geschichte der Astronomie / von Rudolf Wolf
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12. Capitel . Die neuere literarischc Thätigkeit.

schaften, — die seit 1856 von Sch lvmilch ") und Witzschel zuLeipzig aufgelegte „Zeitschrift für Mathematik und Physik", dereine zum Theil kritische, zum Theil historische Literaturzeitung bei-gegcben ist, — w. Ganz besondere Erwähnung verdient endlichnoch das seit 1868 von Balthasar Boncvmpagni'ft zu Rom bis auf die neueste Zeit regelmäßig herausgegebene „Lullstiirocli tziblioAralia, ab eli 8toria ckollo soisiE rug-tsniatiolio oti8iLiis", das auch für gegenwärtige Arbeit wiederholt benutztworden ist.

279. Die Publikationen der astronomischen Gesellschaften.

Seit 1820 gibt die liozml T^tronoraienl Looiot^ eine äußerstwerthvolle, im Vorhergehenden oft eitirte Serie von „Nsmoir8"heraus, seit 1831 auch „Nontlil^ Uotio68Z welche die Ver-handlungen der Gesellschaft und manche interessante Rapporteüber außerhalb derselben ausgeführte Arbeiten enthalten. Ebensohat die deutsche astronomische Gesellschaft seit 1865 unter demTitel von „Publikationen" eine Reihe werthvvller Abhandlungenveröffentlicht, und seit 1866 in einer erst unter Redaction vonBruhns, dann unter Redaction von Winnecke erschienenen„Vierteljahrsschrift", neben Berichten über die Verhandlungen beiihren Jahrcssitzungen und einigen Nekrologen, eine große Anzahlkritischer Berichte über astronomische Arbeiten gegeben.

280. Die Wörterbücher. Der Nutzen von alphabetischgeordneten Nachschlagebüchern wird um so größer, je weiter dasGebiet wird, und je seltener die Verfasser von Handbüchern sichdie allerdings große Mühe nehmen dieselben mit einläßlichen Re-gistern zu versehen, und so haben sich solche Wörterbücher natur-gemäß in der neuer» Zeit wesentlich vermehrt'). Zuerst gabChristian Wolf 1716 zu Leipzig ein „Mathematisches Lexikon"

Oscar Schlömilch, 1821 zu Weimar geboren, Professor der Mathe-matik zu Dresden .

") Zu Rom 1821 geboren, — Besitzer einer reichen Sammlung vonBüchern und Manuskripten.

h Bergt, für die altern Schriften dieser Art. 112.