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— Die absoluten Messungen. —
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durch Verschieben der Fadenplatte auf ein Minimum zu reduzieren,kann man sich der Naehtmire (166) oder eines polaren Sternes be-dienen ", — wohl auch des von Bohnenberger eingeführten, im Nadiraufzustellenden Quecksilberhorizontes, der zugleich für Ermittlungdes zweiten Fehlers ein weit besseres Mittel darbietet, als mansolches früher in Lot oder Libelle hesass h .
Zu 3 79: a. Das mutmasslich zuerst durch Picard eingeführte Verfahren,die Kollimatiou durch Umlegen zu bestimmen, ist schon in 350 besprochenworden, so dass hier nur übrig bleibt, noch speciell zu
Di* e3i.
zeigen, wie bei Meridianinstrnmenten die Naehtmire alsKollimator Verwendung finden kann: Liegt letzterez. B. um W von Nord gegen West, während das West-ende der Drehaxe vom Südpunkte um 90° — a absteht,und findet man mikrometrisch den Abstand des Faden-kreuzes von der Mire vor dem Umlegen gleichnach dem Umlegen aber gleich « 2 , so hat man offen-bar die Beziehungen
c = W — a — u, und c =
«| und c = a + « 2 — W
C = ‘/2 («2 ~ « l )
also
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so dass die Aufgabe in der That in einfachster Weise
gelöst ist. Die analoge Lösung mit Hilfe eines polaren Sternes, bei welcherman der Unsicherheit über die Unbeweglichkeit der Mire oder Hilfsliuse ent-hoben ist, wird unter der folgenden Nummer zur Anwendung kommen. —b. Der von Bohnenberger in seiner Abhandlung „Neue Methode den Indexfehlereines Höhenkreises zu bestimmen, und die Horizontalaxe eines Mittagsfernrohrszu berichtigen ohne Loth oder Libelle (A. N. 80 von 1826)“ empfohlene und
sich sodann rasch einbiirgernde Nadirhorizont besteht auseinem im Nadir des Instrumentes, isoliert vom Fussboden,aufgestellten Gefässe mit Quecksilber, und beruht auf fol-gendem Principe: Hat der einem im Brennpunkte des Objek-tives stehenden und beleuchteten Punkte (Faden) entsprechendeHauptstrahl eine Neigung a gegen die Vertikale, so entstehtdurch die aus dem Objektive parallel austretenden, also nachReflexion durch das Quecksilber auch parallel zu ihm zurück-
Horiy.cmt kehrenden Strahlen, neben ihm ein Bild desselben in der
Distanz 2«. Entsprechend wird man, wenn man das Faden-kreuz des annähernd nach dem Nadir gerichteten Fernrohrs, z. B. durch ein
vor dem Okulare aufgestecktes und durch eineLampe Licht erhaltendes Glimmerblättchen, hin-länglich beleuchtet, auch ein Bild des Faden-kreuzes sehen, und mit den beweglichen Fadendie Distanzen 2« und 2 ß messen können. Dabeiwird « die der augenblicklichen Stellung desFernrohrs entsprechende Abweichung vom Nadir,also in Verbindung mit der gleichzeitigen Ab-
lesung am Vertikalkreise auch diesen selbst und damit den Indexfehler geben,— ß dagegen, wenn b und c Neigung der Drehaxe und Kollimation deroptischen Axe bezeichnen, die Relation