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— Die Geodäsie. —
425
ii’EP
dt p
= — 2 Ct tp ■
1
Wip
■ 2 A 2 + 2 ■
!Si-1 p
2’AP.
erhalten, und darausTg« P =
2'A 227 AB
40 778405
2 967 274
= 13,74 = Atg 85" 50«
•9
berechnen können. Die Tafel enthält zur Vergleichung auch die nach der 4entsprechenden Formel
D" = 287,6 + A ■ Ct 85° 50« 6
bestimmten Werte. Die Summe der positiven D" — D beträgt 271,1, die dernegativen 270,7, so dass absolut genommen 27 (D" — D) = 541,8, während2 1 (D" — D) 2 = 46142,20 wird, — also erstere Zahl etwas grösser, letztereaber merklich kleiner als bei der frühem Rechnung. — Setzen wir in 423:7den Equatorgracl 56750 für g und den dem Schwerpunkte entsprechenden Gradg 4- M = 57037,6 für G ein, sowie s 2 = 0 und S 2 = '/ 9 • 2' Si 2 = m = 0,45812,so erhalten wir die Abplattung
a = M : 3 m G = «/ 237
was ein für damalige Verhältnisse ganz respektabler Wert ist. — <1. Anhangs-weise mag noch der Schriften „Christ. Mayer, Basis palatina. Manhemii 1763in 4., — und: ,T. Michell, Proposal of a method for measnring degrees oflongitnde upon parallels of the sequator (Ph. Tr. 1766)“ gedacht werden, —sowie endlich der auf 1790 von der Lyoner-Akademie (vgl. Jonrn. d. Sav. 1789)ausgeschriebenen, für damalige Zeit ziemlich müssigen, und wahrscheinlich(vgl. Lalande in Bibi. 613 und Notiz 424) aus ehrgeizigen Absichten durch dennachmals so berüchtigten Sardinier Jean-Paul Mara oder Marat (Boudry beiNeuenburg 1743 — Paris 1793, wo er durch Charlotte Corday beseitigt wurde;vgl. 426: d) veranlassten Preisaufgabe „Le Systeme de l’aplatissement de laterre vers les pöles, est-il fondö sur des idees purement hypothötiques, onpeut-il dtre demontre rigoureusement?“, von deren Lösung jedoch nichts ver-lautet.
496. Die dem metrischen Systeme zu Grunde liegendenMessungen. — Als die französische Nationalversammlung 1790beschloss, ein einheitliches, auf die Länge des Sekundenpendels ge-gründetes Mass- und Gewichtssystem einzuführen", dann aber imfolgenden Jahre als Grundeinheit den zehnmillionsten Teil des Erd-quadranten festsetzte h , erschien es notwendig, die Messungen imMeridian von Paris, unter Benutzung der seither vervollkommnetenund kurz zuvor hei der zur Verbindung der Sternwarten von Paris und Greenwich ausgeführten Operation c bewährten Instrumente undMethoden, zu wiederholen, was dann auch unter der Leitung vonMechain und Delambre sofort begonnen, aber natürlich erst gegenEnde des Jahrhunderts zu einem gewissen Abschlüsse gebrachtwurde a , so dass der bei Einführung des metrischen Systemes imJahre 1795 provisorisch zu 443"',443 der Toise du Perou festgesetzteMeter erst 1799 durch einen definitiven von 443'",296 ersetzt werdenkonnte e . Für die geodätischen Ergebnisse dieser Neumessung aufeine spätere Nummer (428) verweisend, bleibt noch beizufügen, dass