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— Andere Bestimmungen und letzte Resultate.
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rend umgekehrt jetzt 2 für n — 8",9 den Wert m = '/31799s ergiebt. — c. Inder neuesten Zeit, wo sowohl (264) die Aberrationskonstante k, als (466—67)die Geschwindigkeit v des Lichtes, und (428) der Radius ■ o des Erdequatorsmit grosser Sicherheit bekannt sind, ist die Methode, die Sonnenparallaxe Qaus diesen Grössen zu bestimmen, sehr wertvoll: Bezeichnet nämlich u dieGeschwindigkeit der Erde in ihrer Bahn, R = P -CtO den Radius der Letz-tem und T die in mittlern Zeitsekunden ausgedrückte Länge des siderischenJahres, so ist (264)
Tgk =
3
". = 1^. =_ ***-.... oder To- (.-)_ 2;, l'_
v v-T v • T • Tg O v • T • Tg k
und setzt man q = 6378,233 k '", k = 20",492 , v = 300 000 km und T =365,2564 x 86400 8 , so erhält man nach 3 den schon oben mitgeteilten WertO = 8",788 für die Sonnenparallaxe. — d. Immerhin behält das, einen Aus-zug aus „J. B. Listing, Einige Bemerkungen die Parallaxe der Sonne betreffend(A. N. 2232 von 1878)“ bildende, jedoch wegen dem Encke’schen Werte rück-wärts his auf 8“,50 verlängerte Täfelchen
o
Mittl. Sonnendistanz in
geogr. Meilen
Kilometern
8", 50607080909,00
20 85547520 61297020 37603020 14449019 91816019 696840
154 756281152 956790151 198600149 480500147 801000146 158700
einen gewissen Wert, da sich an dasselbe gar manche Betrachtungen anknüpfenlassen. — Zum Schlüsse mögen zur Ergänzung der betreffenden Litteraturnoch die Schriften „J. D. Cassini, Ilistoire abregee de la parallaxe du Solei](Anhang zu „Chappe, Voyage“), — Jak. Hilfiker, Über die Bestimmung derConstante der Sonnenparallaxe, mit besonderer Berücksichtigung der Opposi-tionsbeobachtungen. Bern 1878 in 8., — F. Tisserand, R6sume des tentativesfaites jusqu’ici pour determiner la parallaxe du Soleil (Annal. de l’Observ. deParis, Mem. 16 von 1882), — W. Harkness , The Solar Parallax and its relatedConstants. Washington 1891 in 4. (Auch Washington Ohserv. 1885 App. III),— etc.“ namhaft gemacht werden.
453 . Die Vorgeschichte tler Refraktionstheorie. — Die
Existenz der astronomischen Strahlenbrechung soll schon Archimedesvermutet haben und ganz sicher ist, dass Kleomedes, der (135) über-haupt betreffende Einsichten hesass, die Möglichkeit der sog. hori-zontalen Mondfinsternisse (463) auf dieselbe zurückführte, sowiedass Ptolemäus , dem wir ja auch (135) die ersten Brechungsversucheverdanken, bereits eine richtige Methode zu ihrer Bestimmung ver-öffentlichte, die jedoch mutmasslich erst durch Alhazen zur An-wendung gebracht wurde Nachdem sodann die Refraktion langewieder fast unbeachtet gebliehen war und nur Walther gegen dasEnde des 15. Jahrhunderts durch einen Versuch, die störenden