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Die Sonne.
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gehenden Strömungen, in Verbindung mit den verschiedenen Wärme-verhältnissen und Kotationsgeschwindigkeiten in Höhe und Tiefe,Wirbel erzeugt werden und so trichterförmige Vertiefungen ent-stehen, welche uns in das wegen Überhitzung (529) matter leuch-tende Innere blicken und so gewissermassen Flecken sehen lassen,ist zu erwarten, — und ebenso, dass zuweilen Stauungen eintretenkönnen, welche sich sodann durch Eruptionen ausgleic-hen und dabeiFackeln und Protuberanzen erzeugen. Dagegen sind allerdings hie-mit die sich im Fleckenphänomene zeigenden Perioden (519—20),die unverkennbaren Einwirkungen auf die Erde (522—24), diegesetzmässigen Wanderungen der Fleckenzonen und die seltsamenEotationsverhältnisse (529), sowie noch manches andere nicht be-dingt, sondern höchstens zulässig, so dass die vorstehende Theorienoch in einer Weise auszubauen sein wird, welche kaum ohne Zu-ziehung von gegenwärtig noch unbekannten Verhältnissen möglichsein dürfte, und wohl einstweilen allseitige Beobachtungen mehrnützen als das allerdings bequemere und dem grossen Publikummehr imponierende Haschen nach Theorien b .
SB« 534: a. In dieser Atmosphäre werden meistens drei Regionen unter-schieden: Eine dem Kerne nächstliegende wolkenartige Schichte, welche diefrühere Photosphäre ersetzt und noch jetzt diesen Namen trägt, — eine die-selbe überragende, zumeist Wasserstoffgas enthaltende, mit den Fackeln undProtuberanzen in innigster Beziehung stehende Rosaschichte, welche 1842durch Airy als „Sierra“ bezeichnet wurde, während sie jetzt meistens, nachdem 1859 durch Frankland und Lockyer gemachten Vorschläge, Chromosphäregenannt wird, — und endlich eine noch ziemlich rätselhafte oberste Schichte,welche sich uns hei totalen Finsternissen als Corona zeigt. — b. Da ich keineLust verspüre, Göthes schalkhaften Rat „Im Auslegen seid frisch und munter,— Leg’t ihr’s nicht aus, so legt was unter“ zu befolgen, so beschränke ichmich auf diese wenigen Andeutungen und verweise für weiteres auf diegrosse Speciallitteratur, den bereits erwähnten Schriften und Abhandlungennoch folgende beifügend: „II. Schröter, Über die Sonnenfackeln und Sonnen-iiecken. Erfurt 1789 in 4., — G. Huth, Über die Sonnenflecken und Sonnen-fackeln (Berl. Ges. nat. Fr. IV von 1803), und: Astronomisch physikalischeBeobachtungen an der Sonne (Berl. Jahrb. 1807), — Ludwig Thilo (Heidel-berg 1789 — Frankfurt 1831; Prof. math. et phys. Aarau und Frankfurt ), Detabulis iconographicis, quibus maculrn Solis a Th. a Söminering observat*adumbrantur. Francofnrti 1828 in 4., — Job. Simon Lorenz Woeckel (Pegnitz1807 — Nürnberg 1849; Prof. math. Nürnberg ), Die Sonne und ihre Flecken.Nürnberg 1840 in 4. (benutzte die Beobachtungen von Staudach), — Th. Win-necke, Über die Sonne. St. Petersburg 1861 in 8. (auch Zeitscbr. Peters VI), —Eni. Gautier, De la Constitution du Soleil (Bibi. univ. Arcli. 1803—09), — JohnHerschel , On the solar spots (Quart. Journ. 1864), — Ph. Carl, Die Sonne.München 1864 in 8., — B. Stewart, On sun-spots and their connection witbplanetary configurations (Tr. Edinb. 1804), — II. Faye, Sur la Constitutionphysique du Soleil (Compt. rend. 1805 u. f.; auch Annuaire 1873—74), —