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— Stampfers Methode der Grösseiibestimmnng-en. —
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ausgedrückten mittlern Distanz A der Erde von der Sonne zu multiplizieren.Bezeichnet aber Q die Sonnenparallaxe, so ist
A ■ Si O = 180 ■ lb : 7i oder Ai=^ 180 • 15 : {n ■ Q • Si 1")und wenn man daher den zur Zeit von Stampfers Arbeit noch allgemein an-genommenen Wert O = 8“,58 einführt, so erhält man
A = 2,0007 : Si 1" %
folglich mit Hilfe von 4 und 6
Lg d = 2,5126 + Lg r + Lg q —• 0,2041 • m 9
wonach der Durchmesser bequem berechnet werden kann. So z. B. waren1802 IV 5 für Pallas Lg r = 0,3787, Lg q — 0,1500, m = 7,5, also erhältman nach 9 für diesen Planeten den Durchmesser 32,9 g. M., — währendQ = 8",9 nur 31,7 g. M. ergeben würde. — Auch Argeiander adoptierte inseiner Note „Über die Helligkeiten der kleinen Planeten (A. N. 982 von 1855)“die 9, fügte ihr aber noch, unter a die halbe grosse Axe der Bahn verstehend,die Formel Lg d _ 2i5126 + Lg a + Lg (a __ ^ __ 0)2041 . M io
bei, welche in der That aus 9 sofort folgt, wenn man r = a und e = a — 1annimmt, unter M aber die scheinbare Grösse versteht, welche der Planet zurZeit einer Opposition zeigt, falls er und die Erde zugleich in ihrer mittlernDistanz von der Sonne stehen. Nimmt man aber die Lichtstärke des Planetenzu dieser Zeit als Einheit an und setzt die der scheinbaren Grösse m ent-sprechende Lichtstärke gleich h, so hat man nach 1
, , . d 2 . A 2
1 : h = A • —i--.— -- vv, : A ■ —a 2 (a — l) 2
r 2 ■ y 2
, . a 2 (a — l) 2 , ,
oder h = — 11
r 2 • y 2
während nach 2 und 51 : ll — 1 : a Ä1
und somit
oder
Lg h = 2 • (M — m) • Lg h
M = m-f Am wo A m = Lg h : (2 • Lg b) = 2,45 • Lg h ISso dass man ans dem nach 11 erhältlichen und im Berl. Jahrb. für jede Oppo-sition bereits gegebenen Werte von h leicht Am und damit aus einer Grössen-bestimmung in den Wert von M, oder aus letzterm m ableiten kann.
549. Die Entdeckung der Jupitersnionde. — Zu den
bedeutendsten und folgereichsten Entdeckungen, welche Galilei mitseinem Fernrohr am Himmel machte, gehört unbestritten diejenige,dass er hei Jupiter , dem Osiris der Egypter und dem Phaeton der^riechen, vier Monde auffand, somit den Beweis erbrachte, dass;i uch ein sich bewegender Körper Centrum von Bewegungen seinkann, und damit das Hauptargument, welches die PeripatetikerSegen das Coppernicanische System ausgespielt hatten, über denHaufen warf a . Auf die ebenfalls grosse Wichtigkeit dieser Ent-deckung für die Bestimmung der Meereslänge und der Geschwindig-keit des Lichtes, sowie auf die zur Erstellung der nötigen TafelnSeinachten vielfachen Beobachtungen der Monde und ihrer Ver-düsterungen ist schon früher (406, 464, 466) wiederholt hingewiesen'Worden; dagegen bleibt noch an die durch Bradley zuerst bemerkten