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Vierter Halbband.
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— Die Planeten, Monde und Ringe.

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wahr, „dass der Stern hei seiner Annäherung an Jupiter sichtlich dunklerwurde und, an den Rand des Planeten tretend, nicht plötzlich (wie vom Mondebedeckte Sterne) verschwand, sondern ganz allmälig an Glanz ahnalim, wiewenn er successive sein Licht durch immer dichtere Gasschichten zu sendenhätte“, — ja einer derselben, II. Turner, meldete sogar, dass er den Sternnach seinem Eintritte in die Scheibe während mindestens 10" durch die Atmo-sphäre des Planeten hindurch noch deutlich sehen konnte. — Zum Schlüsseführe ich noch zur Ergänzung der Speciallitteratur über Jupiter folgendeSchriften und Abhandlungen auf: „H. Schwabe, Die Streifen des Jupiter (Wöch.Unt. 1855—56), — W. Beer und H. Mädler, Beiträge zur physischen Kenntnisder himmlischen Körper im Sonnensysteme. Weimar 1841 in 4., — G. B. Airy,Remarks on the appearance of Jupiter (Monthly Not. 20 von 1860), — W.Huggins, On the periodical changes in the belts and surface of Jupiter (MonthlyNot. 22 von 1862), und: Spectrum analysis, applied to the heavenly bodies.London 1866 in 8., — Pr. Zöllner, Photometrische Untersuchungen mit be-sonderer Rücksicht auf die physische Beschaffenheit der Himmelskörper. Leipzig 1865 in 8., — A. Secchi , Sugli spettri prismatici dei corpi celesti. Roma 1868in 8., — W. of Rosse, Notes to accompany chromolithographs from drawingsof the planet Jupiter (Monthly Not. 34 von 1874), — P. Terby, Etudes surl’aspect physique de la planete Jupiter (Mein. cour. Brux . 47 und 49 von 1885und 1888), — etc.“

553. Die ersten Beobachtungen an Saturn. — Als Galilei

bei Saturn oder Kronos sonderbare Gestaltungen wabrzunehmenglaubte, wie wenn dessen Scheibe mit Henkeln versehen wäre, ver-barg er zur Wahrung der Priorität seine unfertige Entdeckung vor-läufig in einem Anagramme, kam aber auch später nicht an einsicheres Ziel und liess schliesslich die Sache ganz fallen AuchFontana, Gassendi , Hevel, etc. hatten, obschon sie mit etwas bessernWaffen fochten, keinen wesentlich bessern Erfolg, und so blieb,vor Anbruch der unter der folgenden Nummer zu besprechendenZeit, eine Bestimmung von Gl'imaldi, aus welcher für Saturn dienahe richtige Abplattung l / n folgte, so ziemlich das einzige sichereErgebnis b .

5Eu 5.»5: a. Bald nachdem Kepler im Frühjahr 1610 seine „Dissertatio “geschrieben hatte, erhielt er von Galilei die Nachricht, dass er noch eine andereEntdeckung gemacht habe, die er aber einstweilen nicht veröffentlichen könne,sondern nur in dem Anagramme „smaismrmilmepoetalevmibunen-ugttaviras“ niederlegen wolle. Wenn man nun bedenkt, dass die 37 Buch-staben des Anagrammes nicht weniger als (371): (2 19 • 3° ■ 5) t=i 7200 QuintillionenVersetzungen erlauben und ein Schreiber für eine einzige Million etwa einJahr und 5 Ries Papier bedürfte, so kann man begreifen, dass auch der un-ermüdliche Kepler das Anagramm nicht entziffern konnte und froh war, aus

einem 1610 XI 13 von Galilei an den toskanischen Ge-sandten in Prag, Giuliano de Medici , geschriebenen Briefezu erfahren, dass derselbe Saturn in verschiedener Gestalt,meist aber so gesehen habe, wie wenn zu beiden Seitender Saturnskugel kleinere Kugeln stehen wurden, gewisser-