636 — Die Katalogisierung der Sternhaufen und Nebel. — 609
und Sternhaufen (etwa 6380) neu zu bestimmen, und es ist bereits ein ersterAbschnitt seiner Arbeit erschienen. — c. Den bereits im vorhergehenden ent-haltenen litterarischen Angaben füge ich noch bei: „.Tarn. Dunlop, A Catalogueof nebul® and clusters of stars in the Southern hemisphere (Ph. Tr. 1828), —Laugier, Nouveau catalogue de ndbuleuses (Compt. rend. 1853), — d’Arrest,Resultate aus Beobachtungen der Nebelflecken und Sternhaufen. Leipzig 1856in 4., und: Siderum nebulosorun observationes havnienses. Havni® 1867 in 4.,
— Secchi, Observations d’etoiles doubles et nebuleuses (A. N. 1018 von 1856),
— Schönfeld, Beobachtungen von Nebelflecken und Sternhaufen (Beob. Mann-heim 1862—75), — G. Bond, A list of new nebul® seen at the Observatory ofHarvard College 1847—63 (Proc. Amer. Acad. 1863), — E. C. Vogel, Be-obachtungen von Nebelflecken und Sternhaufen am Equatoreal der LeipzigerSternwarte. Leipzig 1867 in 8. (vgl. auch A. N. 1667 von 1867), — W. Lasseil,A Catalogue of new nebul® discovered at Malta in 1863—65 (Mem. Astr. Soc.36 von 1867), — E. Stephan , Positions moyennes pour 1870 de nebuleusesnouvelles deconvertes et observees ä l’Observatoire de Marseille (A. N. 1810von 1870 u. f.; Compt. rend. 1871 u. f.), — II. Schultz, Micrometrical observa-tions of 500 nebul® (Acta Soc. Ups. 9 von 1875), — Baron Wasili Pawlowitzd’Engelhardt (Russland 1828 geh.; Besitzer einer Sternwarte in Dresden ), Ob-servations astronomiques I—II. Dresde 1886—90 in 4., — etc.“, — und ver-weise für weiteres auf „E. Holden, Index Catalogue of books and memoirsrelating to nebulae and clusters. Washington 1877 in 8.“
637. Die Ausstreuung der Sternhaufen und Nebel. —
Als ’I'Yiedr. iVlay im Jahre 1850 die Ausstreuung der Sternhaufenund Nebel einlässlich studierte, erhielt er das bemerkenswerte Re-sultat, dass die damals bekannten 650 Sternhaufen ihrer grossenMehrzahl nach in der Milchstrasse oder deren nächster Umgebungliegen, während gegenteils die damals katalogisierten 3400 Nebelziemlich sporadisch über den ganzen Himmel verteilt erscheinen,ja gegen die Pole der Milchstrasse hin fast häufiger als in ihrerNähe gefunden werden Die seitherigen ähnlichen Untersuchungenhaben dieses Resultat im allgemeinen bestätigt und überdies nochmanche interessante Einzelnheiten ergeben h .
Zu 63! : a. Die betreffende Note von May findet sich unter dem Titel„Die Himmelsnebel“ im Jahrgange 1850 der Berner Mitteilungen. — 6. Ent-sprechende Untersuchungen finden sich z. B. in den Noten „Cleveland Abbe (New-York 1838 geb.; Meteorolog des Signal Service Washington ), On thedistribution of the nebul® in space (Monthly Not. 1866), — R. A. Proctor,Distribution of the nebul® (Monthly Not. 1869), und: The rieh nebular regions inVirgo and Coma Berenices (Monthly Not. 1872), — Waters, On the distribution ofresolvable and irresolvable nebul® (Monthly Not. 1873), — etc.“ — Von Einzeln-heiten entnehme ich der zweiten Note von Proctor, dass er in dem Sternbildeder Jungfrau circa 9 mal, und in der Coma circa 5 mal so viele Nebel fand,als nach dem allgemeinen Durchschnitte auf diese Regionen fallen würden.Ferner erwähne ich, dass Proctor fand, cs seien die Sterne nicht gleichförmigverteilt, sondern sie stehen gewissermassen in Hänfen beisammen, welche durchsternarme Räume getrennt werden, und dass gerade in diesen letztem dieWolf, Handbuch der Astronomie. II. 39