Band 
Vierter Halbband.
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— Einige Zusätze und Berichtigungen. —

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1891 auf diese Weise s = 1891 — 1807 = 24, folglich ist f der julianische Sonntagshuchstabe, nach Tab. XI“ somit XII 8 jnl. = XII 20 ein Sonntag,d der gregorianische Sonntagsbuchstabe, etc.

142 (zu 316): Auch Paul von Middelburg (Middelburg 1445 — Fossombrone 1534;

Prof. math. Padua, dann Bischof Fossombrone ) befasste sich mit der Oster-rechnung, bestimmte die Mondphasen für die ersten 3000 Jahre unsererZeitrechnung und schrieb (vgl. Riccioli Alm. Introd. 42) 1513 an Leo X .„De recta Paschatis celebratione“.

143 (zu 320): Vgl. auch „M. Mästlin , Chronologie® theses et tabul® breves.

Tubing® 1641 in 4., — Job. Friedrich Utzinger (Zürich 1645? — ebenda1708; Insp. Alumn. Zürich ), Dissertatio de calendario. Tiguri 1700 in 4.,— Joh. Georg Frank (Rodalben in Baden 1705 — Hollenstedt 1784; Super-int. Hollenstedt ), Novum systema chronologi® fundamentalis. Gotting®1778 in fol., — und: H. Grotefend , Zeitrechnung des deutschen Mittel-alters und der Neuzeit. Hannover 1891—93, 2 Bde. in 8.“ — RobertSchram (Lemberg 1850 geh.) ist Leiter des k. k. Gradmessungshureauin Wien .

144 (zu 321): Es ist auch an eine Art Quecksilberwaage zu erinnern, welche

Hevel (vgl. Mach. coel. I 197) zur Berichtigung seiner Quadranten ge-brauchte. — Breusing starb Bremen 1892, — Löwenherz Berlin 1892.

145 (zu 332): Bauernfeind giebt (Vermessungskunde“, 3. A. pag. 162) ohne Be-

lege an, es habe Prätorius den Messtisch schon 1590 erfunden, — und inJordan („Vermessungskunde“ 2. A. pag. 654) liest man anstatt einer histo-rischen Angabe die abschätzige Bemerkung: „Wir wünschen dem Mess-tisch ein baldiges Eingehen zur wohlverdienten Ruhe bei der Canalwaageund dem Astrolabium“, der jedoch nur diejenigen Topographen beistimmendürften, welche nicht zeichnen können.

146 (zu 358): Vgl. auch „Anton Abetti (Gorizza in Dalmatien 1846 geh.; Obs.

Padua), Sulla determinazione del tempo coli osservazione dei passaggidelle stelle pel verticale della polare (Mem. Spettr. 1880), — und: Eng.Block, Hilfstafeln zur Berechnung der Polarisazimute zunächst mit Rück-sicht auf die Zeitbestimmung im Verticale des Polarsternes. St. Peters-burg 1885 in 4.“

147 (zn 365): Joh. Jakob Fäsi (Zürich 1664 — ebenda 1722; Privatastronom

Zürich ; vgl. Biogr. I) fand 1715 aus dem Schatten der Kante eines vertikalgestellten Parallelepipeds die Polhöhe von Zürich gleich 47° 13', also(wohl zunächst aus dem angeführten Grunde) etwa um 10' zu klein.

148 (zu 368): Wenn sich die Distanz d zweier Knoten der Logleine zu einer

Seemeile ebenso verhält wie die Dauer t einer Beobachtung zu einerStunde, so giebt die Anzahl n der während der Zeit t abgelaufenenKnoten die Anzahl der während einer Stunde vom Schiffe zurückgelegtenSeemeilen oder die sog. Geschwindigkeit des Schiffes. Für t wird meistensYj“ gewählt, so dass d= y, 20 einer Seemeile (früher 5000' E. :=; 1524’", jetzt6076' E. = 1852 m ) betragen muss; jedoch kommen anch y 4 m und l m vor.

149 (zu 377): Der 1801/2 von Repsold , und zwar mutmasslich auf Veranlassung

von Horner, gebaute Meridiankreis hatte nur circa 4' Durchmesser, wurdeauch nicht um 1809 durch einen neuen ersetzt, sondern erst 1816/8 fürGüttingen umgearbeitet und mit einer neuen Teilung versehen. Vgl. Berl.