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Geschichte der Zeugdruckerei, der dazu gehörigen Maschinen und Hilfswerkzeuge und der Erfindungen im Gebiete des Kolorits für den Baumwollen-, Leinen-, Seiden-, und Schafwollendruck, bis auf die neueste Zeit : nebst einer ausführlichen Übersicht des gegenwärtigen Standes dieser Kunst, in technischer, commerzieller und statistischer Hinsicht / von Wilhelm Heinrich von Kurrer ; mit Beiträgen von K.J. Kreutzberg
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115
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unter! Anfänglich bediente man sich für den Walzendruck massive»it denCompositions-Walzen, später aber derselben Compositionswalzen alsn miHohlcylinder, bis die Engländer anfingen, letztere aus Kupfer zuTrogverfertigen.

>e abd Richard Ormrvd verbesserte im Jahr 1313 die metallenenändcrWalzen, indem er mittelst Anwendung einer großen Kraft diesel--treichtben nach Art des Ziehens der Bleiröhren durch eiserne Ringe zog,Valzeiwo'durch sie ein gleichförmiges Gefüge und eine vorzüglich gleicheen, «NHarte und Festigkeit erhalten.

kendc! Thomas Attwood in Birmingham brachte 1323 undas abig 25 an den Druckcylindern eine Verbesserung an, die in einer Vor-cdruck Achtung an kupfernen oder messingnen Cylindern besteht, welcheeine! hohl gemacht werden, um eine eiserne oder stählerne Are in diese!«er müden einschicken zu können. I. Locket in Manchester erfand 1825ein besonderes Verfahren. bei Verfertigung der Druckcylinder. Er,nich macht sie aus Kupferstücken, die rothglühend zwischen hohlgestreiftek bab Walzen durchgelassen werden. Diese Cylinder werden in die erfvr->gar ! derliche Länge geschnitten, dann heiß ins Wasser getaucht, damit dieso dai auf der Oberstäche befindlichen oxidirten Schuppen abspringen. SieFat werden jetzt untersucht und die fehlerhaften Stellen mittelst desdahä Meisels oder einer Feile hinweggeschafft. Um sie wieder glatt zu- odä machen, läßt man sie im glühenden Zustande wieder durch die Wal-hättt zen gehen, glüht sie hierauf zum dritten Male, um sie zu erweichen,I) iss und hämmert sie im Gesenke, um das Metall dichter zu machen.Wal Man schreitet jetzt zum Bohren der Höhlung, in welche die eisernen täz! Are gesteckt werden soll. Letztere hat auf ihrer Oberfläche eineniderii zahnartigen Vorsprung, oder statt dessen eine Einkerbung. Wennschlik die kupferne röhrenförmige Hülle aufgesteckt ist, und auf ihrer Ober-auö fläche ein starker Druck ausgeübt wird, so drückt sich das weicherelanfl Kupfer, indem es nachgiebt in die Einkerbung der Are hinein, oderes nimmt selbst einen Eindruck von dem Zahne oder Vorsprunge; a»^ der Are an; kurz, beide Stücke verbinden sich in jedem Fall sehreistck dauerhaft mit einander*). Auch I. Fort und E. Grimpie er-indck hielten 1625 französtche Patente auf Verbesserungen der Walzen.

In Großbritannien werden die kupfernen Walzen jetzt hohl> da' gegossen, sodann über einen Dorn, gleich des Drathziehens, durchine»! --—

yyB *) 1.onston lournal ok ^rl». vl. LXN-

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