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werden, bestehen in dunkelblauen Sacktüchern, mit weißen oder auch dhellblauen Objekten, in Herren - Taschentüchern n In koularä mit sächtschwarz und krapproth, häufig auch in gelbem Fond, in ächtfär-bigen Kopftüchern, und im feinsten batistartigen Stoff, als Damen- (taschentücher in weißem Fond mit schmalen rothen, violetten, blauen ^und eisengelben Käntchen; alle andere Kleidungsstücke wurden durch *gedruckte baumwollene Stoffe verdrängt. a
Wir gehen jetzt zur nähern Beleuchtung der verschiedenen fürden Druck bestimmten Stoffe über, welche erst in spätern Zeiten r
aus der Leinwanddruckerei entsprossen find, und sich derselben schwe- P
stcrlich anreihen. r
Baumwollen-Sammt-Druck. *
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Die gewöhnliche Art, Baumwollensammt (Velvet, Manchester ) d
für Westen und Hosenzeuge zu drucken, nahm in dem Gebiete der! LKattundruckerei schon längst einen Platz ein; allein die erste Ver-anlassung, Baumwollensammt zu drucken, und die Farben mittelst s
Wasserdämpfe darauf zu firiren, gaben die mit Wasserfarben bemal- aLeu Arbeitsbeutel (Rideculs) des schönen Geschlechts, welche An-fangs zu hohen Preisen verkauft wurden. Die Malerei derselben rbestand in Blumenbouqucts auf weißem Grunde, wobei man die ^Natur treu nachzuahmen suchte; auch war dieses Fabrikat durch seine ,Schönheit dem Auge sehr gefällig; doch konnte es sich wegen der ^Unbeständigkeit der Farben nicht lange im Beifall erhalten, da ein ä
einziger Regentropfen oder ein Schmutzfleck hinreichend war, die ö
Schönheit der Malerei zu zerstören, und Waschen der Waare gar -nicht stattfinden konnte. . c
So geschah es denn, daß die Sammtdruckerei und die sBefestigung der Farben durch kochende Wasserdämpfe ins Leben Ztrat, und sich ihrer ältern Schwester, der Seiden- und Schafwollen- idruckerei, anschloß. f
Lei Entstehung dieser Art Druckerei wurde der Zweifel erho- i
den, ob durch sie die Natur der Farbentöne eben so glücklich nach- !
geahmt werden könne, als durch jene Malerei? — indessen bewies t
sen gleich Anfangs glückliche Versuche, daß, wenn auch nicht ganz, l
doch größtenthcils bei geschmackvoller Wahl der Dessins, sorgfältiger i
Anordnung in der Farbenzusammenstellung, und zweckmäßiger Ab- t
stufung im Lvlorit dasselbe möglich sei. Es zeigte sich bald, daß r