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Abbate Alberto Fortis Reise in Dalmatien
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der Morlacken.

Schlafbefsnd, aber beym Erwachen fieng er anSchmerzen zu fühlen, und endlich kam er auf dieEntdeckung, daß sein Herz seinen gewöhnlichenPlatz verlassen habe. Ein Franciskaner Mönch,der in eben dem Zimmer lag aber nicht schlafenkonnte, sah der ganzen anatomischen Operationder Hexen sehr genau zu, aber konnte, weil ervon ihnen bezaubcrt war, sie nicht verhindern.Endlich löste sich bey dem Erwachen des herzlosenJünglings die Bezauverung auf, und beyde ver-einigten sich die verbrecherischen Unholdinmn zuMchtigen: aber diese besalbten sich in der Ge-schwindigkeit mit einem gewissen Oel, das sie ineinem kleinen Krug bey sich hatten, und flogendavon. Der Pater ging nach dem Camin, nahmeilig das Herz, das schon gebraten war von denKohlen, und gab es dem Jüngling zu essen, derwie billig wieder gesund ward, so bald er es hin-unter geschluckt hatte. Diese Begebenheit wirdvon seiner Reverenz selbst erzählt, indem sie zu-stleich, um keinen Zweifel über die Wahrheit der-selben übrig zu lassen, mit der aufrichtigsten Minedie? Hand auf das Herz legt. Diesen guten Leutenkömmt nur nicht der mindeste Gedanke zu arg,wöhnen, daß der Wein diese ganze Zauberey her-vorgebracht, und daß die zwo Weibspersonen,wovon eine nichts weniger als alt war, auseiner ganz andern Ursache als weil sie Hexen

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