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Reisen durch Polen.
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Siebenter Brief.
Miedzianka, d. »o. August.
Anstatt mich einen Tag spater in Chßcl'lly arifzu-halten, um dort den Denkmälern der Arbeitsam-keit unsrer Alten nachzuspähen, welches sich wohl ver-muthlich würde der Müh gelohnt haben, eilte ich,wie billig, bey der Kürze meiner Zeit, ein ebenfallsaltes sonst reichhaltiges Gebirg zu besehen, das alsein Theil der Ch^ciuer betrachtet werden muß. Ichkam gestern mit dunkler Dämmerung, des schlimmenWetters ungeachtet, erst nach Haus, und heut fuhrich mit Aufgang der Sonne hierher.
Der Name des Orts (der so viel als Kupfererzbedeutet) sagt Ihnen gleich, was Sie sich heut vonmir zu versprechen haben.
Mledzianka also, ein Perkinenzsiück der Starosteyohne Gerichtsbarkeit (Krolevacr^ng) von kuäa (Eisen-erz), wozu noch fünf bis sechs andre Dörfer gehören,und die jetzt der Graf Malachowski, Starost vonOpoczno besitzt, ist ein kleines, elendes, aus acht-zehn bis zwanz-Z schlechten Hütten bestehendes Dörf-chen. Es ist zwey kleine Meilen von Chßciny ent-fernt, und liegt von da südwärts am östlichen Gehengeiner ziemlich ansehnlichen Bergkette, die sich aus Süd-west nach Nordost hinzieht. Ich kam dahin über daschßcmcr Thal, das sich je weiter je mehr verengert,indem es von einer quereinkommenden hohen Hü-gelkette,