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Johann Philipp von Carosi's, königl. poln. Hauptmanns und Bergdirektors, Ehrenmitglieds der königl. preussis. Gesellschaft Naturforschender Freunde in Berlin, Reisen durch verschiedene polnische Provinzen, mineralischen und andern Inhalts
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Sechzehnter Brief.

Wasserriß, und dann an mehrern Orten, unter demzwey Ellen mächtigen leem, eine ziemlich starke Gruß-lage, die aus grobem Sand und ins Hornahnliche fal-lenden, auch weißen kleinen Quarzgeschicben bestand,keinen wasserreinen konnt ich aber in der Eil nichtausweiden. Von hier gehts bald bergein bald berg-auö, jedoch noch immer steigend über Kalkgebirge,die wie die crstgedachten mit Leem überdeckt sind, bisBrzeginia. Dieses Dorf ist über eine Viertelmeilelang, liegt auf zwey Bergen und in dem dazwischenbefindlichen Thal. Es gehört, wo ich recht verstand,dem Herrn Starost vonOycow, hat eine Kirche undzwey bis drey Wirthshäuser, leidet aber Noth anWasser. Man hat einen etliche dreyßig Ellen tiefenBrunnen im Thal gegraben, und doch ist er trocken.Es liegt zwey Meilen von Krakau, und ist also derhalbe Weg nach Olkusz. Nicht weit hinter Brze-glilia verschwindet allmählich der leern, und seine Stellenimmt der Sand ein; doch dieser findet sich bloß amtiefen Geheng der Berge und in den Thälern; aufden Anhöhen fahrt man meist über kahle Kalkgebirge,und da diese durch Zeit, Wetter, und andere Um-stände, mehrere von ihren obern lagen mögen verlohrenhaben, so steht sehr oft die darinnen befindliche FlöH-lage von Feuersteinen, welche hier sehr stark seyn mag,zu Tag an, welches auf der Landstraße den Pferden.und Fuhrwerk eben keine sonderliche Güte thut. Eine-halbe Meile von Olkusz jst ein ziemlich tiefes Thal,worinnen vieler und tiefer Sand liegt, der etwas mitkleinen Steingcschieben untermengt ist. Dieses Thalzieht sich, wiewohl etwas steigend, von Morgen in

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