Band 
Dritter Theil.
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Bilanzen. Die initiiere Temperatur der Atmosphäre beträgt 81° Fahrenheit. Clm-rakterisliseh in ihren climuliseheii Verhältnissen ist diese Hcgion noeli dadurch, dasssie jiihrlieh zwei Hegenzeiten besitzt. Der jährlich lallende meleorisehe Nieder-sehlag beträgt ungefähr 80 00 Zoll.

Region des Urwaldes.

Der Kiistcnregion sehliesst sich unmittelbar der Urwald an, wie er zugleichdas Flussgebiet jener in der Küslenregion angeführten llauptströme in sich fasst.Nur zwischen dem Corentyn und Demernra und ain Morocco wird er in der Nähedurch einen Savannenstrich unterbrochen. Den Lauf des Essequibo, Demerara,Brrbice und Corentyn folgt der L'rwald bis zu ihren Quellgebieten. Die Erhebun-gen dieses ausgedehnten Gebietes, das sich zwischen dem 57sten und 59stenGrad westlicher Länge und vom Aequalor bis zum 7° nördlicher Breite erstreckt,steigen keineswegs in schroffen L'ebcrgängcn von der Ebene zum Gebirge auf, son-dern werden allmälig durch Heilten von Bergen vermittelt, bis sie endlich in demCanuku-, Carawaimi- und Acarai- Gebirge eine beziehungsweise absolute Höhevon 4000Fuss erreichen. Bis zu dieser Höhe zeigen sich die Gebirge eben so üppigbewaldet, wie das Flachland der Küste. Ihrem geologischen Charakter nach gehörtdie Urwaldregion fast durchgchends der lVimärformation in ihren verschiedenenModificationen an. Granit ist die vorherrschendste Gebirgsart.

Zwischen dem ölen und 4len Breitegrad wechselt die Flora ihren Charakter.Viele in den untern Flussgebieten heimische Arten verschwinden fast gänzlich, an-dere verwandte treten an ihre Stelle. Diese auffallende, nur auf die angegebeneLokalität beschränkte Veränderung hat ihren Grund in einer Bergkette, welche

L 1 / copodi n in triehiat u in II or y,

I) Auf der Insel Bourbon, in Mexico , 3) Peruvia, 4) Brasilien .

Lycupudium curulinianu nt Lin.

I) In Nordamerika , 2) auf dem uulumbisehcn Archipel, 3) Guiaua, 4) Brasilien , 5) aufdein Cap der guten Hoffnung, ü) den oslafrikaniscken Inseln.

Auel, die nachstehende von Lyeopodium generisch getrennte Pflanze: Selaginella mpe-stris Spring. (Lycopodium rvpestre Lin.) wurde nicht allein vom Graf Striiensee in Nordame­ rika , von Ur. /Ischenborn in Mexico , von Moritz in Columbien, von Huiz und Ilombey in Peru ,von Scllow in Brasilien , von mir in Guiana , von Wight auf Madras, sondern von Dr. Petersauch in Mozambique gesammelt. Herr Dr. lilotzsrh, der die von Mozambique gesendete Pflanzegleich als Selaginella rupestris erkannte, war durch diese weite Verbreitung so überrascht,dass er sie an Professor Knnlze nach Leipzig zur Beurtheilung schickte, der sie jedoch eben-falls für Selag. rupestris erklärte.

Eine gleiche ungemein weile Verbreitung besitzt auch das Ophioglussum nudicavle Lin.fit., da es sowohl in Brasilien , Brilisch-Guiana, wie auf dem Vorgebirge der guten Hoffnungvorkommt.