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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
Entstehung
Seite
18
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Wolken von Osten, deren vom Winde ge-triebene Streifen gegen Westen zuliefen; sokönnen wir einen Ostwind vermuten, wennunten auch noch ein westlicher oder nördlicherWind ginge.

Dies füret uns auf den mitlern Wind,dessen Betrachtung uns so viel wichtiger ist,da er uns die verschiedene Witterungen,und die fruchtbringende Regenbehalter zu-füret: auch den vorteilsbegierigen Kaufmann, zu den entlegensten Moren träget. Wir ha-ben seine Eigenschaften, eines Teiles schon,Vorbereitungsweise, betrachtet. Er entstehetaus einem oberen sich almälich herablassendenWinde ; und alsdenn kan man urteilen, daser ziemlich^ beständig sein werde. Sonst ister sehr veränderlich. Er vermeret sich bei derMenge der Dünste; und wenn die Luft der-selben entladen wird, läst ersichtlich nach.Er findet verschiedene Gegenstände, welche sei-ne, Richtung verändern, und ein unvermute-tes Anprallen macht, das er oft in sich selbstzurökgetrieben wird, und mit sich selbst zu strei-ten scheinet.

Einen Teil von diesem nenne ich den unter-sten Wind. Er entstehet aus dem Anschla-ge der gedrukten Luft an die Erdfläche, undzeiget sich tn e so viel mehr unerwarteten undheftigen Würkungen, da so vielerlei Ursa-chen zu^ denselben zusammenkommen. Hierist ein dürrer Sand, oder staubichter Hügel,

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