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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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presteri Saftgängen herrure; so lässet sichder S 6 )luö in einem änlichen Falle gar leicht-lich machen.

Es ist noch, ein anderer Vorfal, daraussich dieses erklären läst. Einige Thiere, undsonderlich die Vögel, haben starke Mauslein,durch welche sie ihren an sich kleinen Magenstark zusammen drükken, und solchergestaltdie in denselben herabgelassene Körner zerquet-schen können. Diese Warheit hat der HerrBaron von Wolf im dritten Teile seinerNaturlere (§. 98.) durch eigne Erfarungenbestätiget. Wenn nun dergleichen Thiereden natürlichen Begierden ein volles Genügegethan haben, ist es dem Lauf der Natursehr gemäs, und findet sich beiMenschen ebendieses, das sie eine Schläsrigkeit empfinden.Da diese ferner eine Schlafwerdun g der Ner-venfasern ist, so verlieren; wie bei einem jedenAntritte des Schlafes gewis geschiehet; dieNerven ihre Spanvungskrast, und folglichdie Mäuslein die Fähigkeit ihr ordentlichesGeschäfte zu verrichten. Da nun der Ma-gen unsrer Thiere seine Dauungskraft ver-lieret, so entgehet ihm gleichergestalt der Triebmehrere Narung einzunemen. Was ist ge-wönlicher, als das bei verdorbenen Magen,und bei jedweder Krankheit, die mit einerSchwächung der Spannadern begleitet ist, dieLust zu essen verschwindet?

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