Buch 
Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
Entstehung
Seite
209
JPEG-Download
 

X (*) X ras

schwinden, und wie leicht war es ihrem weit/taustigen Begriffe zu glauben, das diese Vo-gel im Wasser zu Grunde gegangen und sichzur Winterruhe begeben hatten. Sie warsehr unbesorgt, wie sie- Schwere genuggehabt hatten zu tauchen, noch, woherihnen die Macht käme, beim Anfange desSommers wieder hervvrzusteigen. Könnenwir denn eine sicherere andere Ursache diesesfiatterns auf dem Wasser angeben? aller-dings ia! Es stellen diese Vogel dem kleinenWassermükken und tausenderlei Ungeziefernach, und wissen es durch einen verwege-nen Schwung in ihrem Fluge dergestaltaufzuschnappen, das sie durch diese Was-seriagd einen grossen Teil ihrer Narung ha-ben. Es komt ihnen bei dieser Gelegenheitdas Eintauchen ihrer Fittige auch zu statten.Sie kleiden durch ihre nasse Federn ihre Ne-ster, welche sonst zerfallen und mürbe werdenwürden, glat und dichte: sie geben ihren Som-merwvnungen eine Festigkeit, durch einenTrieb der Natur, welcher entweder der Kunstänlich ist, oder ihr vielmehr das erste Musterund eine Anleitung gegeben hat.

Doch es schüzet sich der vorgefaste falscheGlaube durch vermeinte Erfarungen. Mansagt, mehr als einmal hatten die Fischer inihren Nezen eine Menge Schwalben aus demWasser gezogen , und diese hatten, nachdeminan sie in warme Zimmer gebracht, eineO Zeit-