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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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werde. Man weis ferner, das, ehe ein Frost 'll einfalt, stürmische Witterung vorhergehe:

i. und nach Aufhorung derselben das stille ftie-

f ren erstlich anhebe. Also frieret die See nicht

), bei heftiger Erregung der Luft, das ist, bei:< einem windigen stürmischen Froste, bis das

\t die Luft still ist: denn alsdenn siehet man die

t, Dünste aus der See,wie einen grossen Qualm,

; heftig starck aufsteigen, und die ganze' See,

V' gleichsam rauchen. Sobald dieses Ausrau-

¥ chen vorbei ist, ist solche bei einer Kalte mit

ie Eise beleget, die kaum ein mehreres, als einen

v starken Reif verursachet. Es ist hieraus zu

scheu, das ein gewisses Mas der Warmel) aus diesem Wasser heraus gedrenget werdenn müsse, ehe dasselbe so merklich kalt werden)t feilt, das es, wenigstens auf der Oberflache,

ZU Eise gefrieret. Diese Ausdünstung wirdst dadurch sichtbar, das die aufsteigende Luft-tz blaslein eine Menge kleiner Wasserkügelchenjt mit sich in die Höhe heben, und solchergestalt's einen Nebel und Rauch abbilden. Wir se-!, hen, das einige Zeit verlaufen müssen, ehe!' das Wasser so kalt wird, als die dasselbel) umgebende Lust, und ehe dies geschehen ist,

.» m es nicht möglich, das dasselbe zu Eis wer-c de. Dies geschiehet nun bald um Weinach-t ten, bald um heil. drei Könige, bald um Licht-', dessen. Man könte dies allemal wissen, wennl cs geschehen müfte, wenn man an dem Ther-( Mvnieter den Grad der Kalte bestimmete, ant Q z wel-