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Hiedurch kan es zufälliger Weise geschehen,das die Gegend auf und dichte um diese Seeim Winter kälter, als sie würklich ist, undim Sommer auch küler als andere Oerterscheinen kan, da doch beide male die Luft an .sich selbst warmer als anderswo ist. Wennzur Winterszeit die Luft mit Feuchtigkeitenangefüllet ist, die durst) die heftige Beweegung derselben gegen die Hallt unsers Leibesgetrieben werden, so erregen diese auf dersesiden eine empfindliche Warnemung, und einGefül der Kälte, e welches in einer ganz trok^nen, obgleich kälteren Luft nicht empfundenwird. Hieher komts, das man insgemein diean dem Gewässer liegende Oerter vor kältekangiebt, als die in trokkenen Gegenden lie^gen. Gleichergestalt kan im Sommerein Ort eben so warm und wärmer alsein anderer fein aber weil er eine mit Feuchttigkeiten geschwängerte Luft um sich hat, erre-gen dieselbe eine abkülende Empfindung anunserm Leibe.
Aber man wird gedenken, das solcher^stakt die Gegend um diese See, wegen ihrerdikken Luft sehr ungesund sein müsse.. Ichbehaupte aber das Gegenteil, teils durchSchlüsse, teils durch eine sichere Erfarung-Dies sind meine Schlüsse: wenn eine Lustauch feuchte und Dünstevoll ist; diese Dü^ste aber nur nicht aus trüben, stehenden
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