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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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1018
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der Hizze eine starke Verstopfung das Uibekvermeret, oder die Ursache desselben selbst ist.

Ich zeige diese Falle zu dem Ende an, da-mit man almälich die Fürsicht lerne, nichtalle Mittel ohne Unterscheid zu gebrauchen,welches oft das Sterben nur noch vergrößerthat; sondern daß man deren Gebrauch nachden Aeusserungen der Krankheit richte. Sokönte allerdings der kühlende Zitronsaft beider heftigen Hizze Nuzzrn schaffen, so wirdauch der Mithridak in einem entgegen gesehenFalle die heilsame Ausdünstung befördern.Das Mehlwasser kan auch nicht ohne Rüstenbleiben, wann man eine Verstopfung desG^kröses verMuhket. Und dieser wollen nun &farne Landwirte fast die meiste Schuld *es ist aber sonderbar, daß man bei aufgehaue-nem Viehe an dem Eingeweide, und selbst ^dem Gekröse, so wenige Zeichen derzung, Aenderung oder des Verderbenskan. Wie viel Erfarungen wird man now

nöhtig haben, ehe man die Natur dieser Krank-heit sarsamlich kennen lernet!

Vielleicht riethe diese Erfarung,

Farbe des Viehes Acht zu geben, ob u t^ geine dauerhaftere und schwächere Mrzeige. Man will bei Pferden Äf<Unterscheide Fer Farben auf ihr-tigkeit Schlüsse machen.

Or