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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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1023
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Schwache, fand auch oben nicht die geringsteSpur, daß einige davon ausgehauen, und diese,sonst ganz dicht stehende, nur die Ulberbleibselriner stärkern Waldung waren Ein achtzig,iariger Greis, welcher in der Nähe dieses Ber-Zes von Jugend auf gelebt hatte, versichertewich, er kenne diese Baume nun über vierzigJar genau, er erinnere sich nicht, dieselbe klei-ner oder grösser gesehen zu haben. Die Lang-samkeit der Zuname, und der Mangel des freye-ren Wuchses^ liegt also entweder an dem Bo-den, oder an der Witterung. Eben der Grundtragt an niedrigern Oertern und in der Nach.barschaft genugsam starke Bäume: folglichhat die Witterung wol darauf den stärkstenEinfiuö. Ausser den Bäumen wächst daselbstdie Menge von Gesträuchen, und allerlei rotheund schwarze Erdbeeren, auch viele Beeren fürdie Vogel. Heidekraut und Gras wächset baldauf den Höhen sparsam, bald in den Gründenreichlicher und grösser. Es scheinet aber desGebirges Beschaffenheit diese zu sein, daß eSdem zamen Vieh nicht alles zu Nuzze kommenkan. Wie stark das Wild aufdemselben, undwie die Jagd daselbst sei, habe ich, aus leicht-lich zu ermessenden Ursachen, nicht genau fra-gen mögen, hätte auch vielleicht die rechte War»heit niemals erfaren. Es giebt verschiedene,ziemlich grosse, ganz blosse »»bewachsene Stel-len, davon der Grund ein weisser und gelberSand ist: diese sind gegen die Merseite häufiger.