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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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i ersteigen' man so und so viel Zeit zugebrachthätte. Wir hatten von der Höhe der ersten! Abschüssigkeit, in ziemlich hurtigem Gange,volle drei Stunden zugebracht, ehe wir an die.Wüdostwarts gelegen höchste Kuppe kamen.Diese ist an allen Seiten gänzlich steil, einerbunden Gränzsäule (mers) gleich, den WegDusten wir, um nicht herunter zu fallen, schrä»Äenemen, und doch erreichten wir die Hohe' M einer halben Stunde. Da nun dieses ohn»

! gefär den dritten Teil der ganzen Höhe von der! Erdfläche ausmachet, so ist es sicher, daß man,wo man die Dauer und Mühe seines Steigen-mitrechnet, man die Grösse der Berge allezeitzu gws machet. Wir find gewis oft mehr al-kaufend Schritte gegangen, auch wol gefaren,ohne daß sich die Höhe unsers Weges um einenFus vermeret hätte, und nachher ist die An«höhe wieder eine geraume Zeit ganzunmerklichgestiegen, bis wir wieder gleichsam einen Bergüber dem andern anttafen. Ich machte denVersuch mit einem Wetkerglase und dem darinbefindlichen Queksilber, aber der Erfolg wölkemit meiner Absicht nicht übereinstimmen. Da> wir den Weg bald zu Fusse, bald auf einem! Wagen, zurük legten, war das Barometer zusrhr geschüttelt, daß man so bald keinen rich.kigen Ruhepunkt haben tonte: und da wir baldStaubregen und bald Schnee, mit ziemlichscharfem Winde hatten, so zeigte sich dasselbedorn sv unbeständig, als die Witterung. Auch

hatten