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kväre es eme ungemein nüzliche Sache für em^ Land, wann in demselben Reisen, zur Unter-suchung der Natur dieser und iener Orten an-gestellet würden. Ost wissen die Landeseinnw«ner selbst nicht, was sie besizzen, oder dieKenk.nis von dieser und iener Sache bleibet nur un-ter wenigen desselben Ortes- Durch einenBesuch eines Kenners würden oft gar ersprieö-liche Sachen entdeckt werden können Manhat hiebet besonders zu bemerken, baß Leute,i welche etwas bei sich und täglich sehen und
s haben, dessen nicht achten, und dessen Unter-
suchung versäumen: daher insgemein die besteErfindungen, und die nüzlichste Anordnun-gen in Fabriken verschiedener Art, von Aus-ländern herzukommen pflegen.
Besonders finde ich, daß man Berge, anOrten, wo sie, wie hier in Niederdeutsch-land etwas seltenes sind, nicht so gebraucht,üls sie billig gebraucht werden tönten. Ichgebe es gern zu, baß sie nicht alle so ergiebig sind,als das Meisnische Erzgebürge. Doch möchtees von den meisten heissen, wie Tacims vonden Sitten der Deutschen, sagt. Aber werhat es untersucht? Vielleicht sind die allerwe-nigste Weinberge zu werben geschikt: aber so!-'ken sie nicht eben so wol, als die Ebenen zurALonung und Unterhaltung der Menschen be-quem sein. Ich denke immer daran, baß dasLand Canaan, das so ungemein bergichte Land,nr den heiligsten Schriften so hoch gepriesen