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Wie das Exempel der ägyptischen Plagenauch dieses Ungeziefer unter die Rachheere Got-tes gegen ein ganzes Volk zälet, so wissen wir,daß Tyrannen diese Krankheit gleichsam alseigen zugeschrieben wird, daß sie an der Läu.sesucht (phthiriasis) sterben. Antiochus
der edle, der König Herodes, und Philipder zweite, König von Spanien, sind so elen-den und schmähligen Todes verfahren. We-nigstens m'us diese Art des Ungeziefers in denGesundheitszustand der Thiere einen beson-dern Einflus haben. Und da alles zu denbesten und heilsamsten Zwekken da ist, so müs-sen sie auch, vielleicht die überflüssige und un-reine Feuchtigkeit zu verzehren, gemacht sein.Man kan dis gewisser masen an dem Men-schen errathen. Natürlicher Weise haben dieKinder die grösseste Menge derselben, undeben bei Kindern ist ein Uiberflus böser Feuch-tigkeiten. In einigen Krankheiten vermerensie sich ausserordentlich; und ob gleich nicht zuleugnen stehet, daß der Mangel der Wartungund die öftere Uneinigkeit des Kranken zuihrer Vermerung ein vieles beitrage, so schei-net es doch, als wann sie- zugleich da sind,den Kragen von vielen ungesunden Saftenbefreien. Es hat daher, meinem Bedün-ken nach, der gelerte italiänische Arzt FranzRedi keine vergebliche Arbeit gethan, da erin seinem zu Florenz 1668 in gros 4to an denEarl L>ari herausgegebenem Sendschreiben:
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