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Monatliche Beiträge zur Naturkunde / J. D. Denso
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1083
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ferne schon die ganze Natur, teils infpiekerMkSattigkeit, teils in fruchtbarster UM, sche.L> Wie schr unterschieden ist dieser ruhige An«blik von den Gegenständen, welche uns dieStadt vor Augen stellet ? Hier ist alles zur Na-rung und zum Molgefallen der Geschöpfe geord-net und ausgearbeitet: Anmut für den Zu-schauer und Hofnungen des Besitzers beruhigenUnd ergözzen hier den Geist. In der Stadt, scheinet alles zur Beunruhigung des Geistes,und zur Regung unangenemer Leidenschaften,vereinigt zu würken. Nicht allein das schwer«wende Geräusch so vieler einander entgegen ge-sezker Triebe beweget uns bald zur Störungunserer Ruhe: sondern, ohne die Cinwoner zukennen, sezzen uns schon die blossen Wonungendurch ihren Anblik in Unruhe des Gemütes.Hier die Pracht, von Seufzern gepreßter Ar-mut erzwungen: dort iene Hinfälligkeit, dieWürkung unüberlegter Verschwendung: dorteine mit gerichtlichen Befehlen verschlosseneThüre, die Anzeige der städtischen Zanksucht:

' alles dis, und tausend andere Ankmkke, reistendas Gemüt zum Verdrusse, Vlitleiden und Be-dauern gewaltig mit sich fort. Hier findet sichdie stilieste Ruhe, und mchtdiegeringsteHinder-nis, die schöne Natur in ihrer ganzen Schön-heit aufs steteste betrachten zu können, A. Manwil, daß die grüne Farbe dem Auge die ange«nemste sei, ia daß sie dasselbe stärke ; wie reizendist hier schon das Aeuffere der Gegenstände!

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