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Die Geschichte
gemeldeten Pros. Scrrürier, eine von ihm selbstverfertigte academische Streitschrift, de rrilursrionealimentorum in ventriculo.
Im Jahre 1719 ward er als Praceptor an dasErasmianifche Gymnasium nach Rotterdam beru-fen , und trat die Echulunterweisung mit dem Aus-gangs deiselbigen Jahres daselbst an. Sehr ungernließ ihn der junge Prinz von sich; noch empfindlicheraber dessen Frau Großmutter, welche ihm allerleyVorstellungen that, und ihm das Schulleben widrigzu machen suchte. Allein das Gutbefinden seines Va-ters überwand alles. Es war gegründet. Er wur-de all und schwach, und hatte acht Kinder am Leben,deren noch keines versorget war. Es eräugete sich zu-gleich Hoffnung,, nach dessen Tode (welcher auch einJahr hernach erfolgete) die Witwe nebst Brüdernund Schwestern nach Holland zu ziehen, und mit derZeit zu befördern und zu versorgen, wie auch gesche-hen ist.
Herr Heiz hatte sich nunmehr zwar der Schul-arbeit übergeben. Indessen hielt er es doch nicht fürundienlich, zu zeigen, daß er die Arztneywiffenschaftnicht vergeblich gelernet hätte. Er bewarb sich des-wegen um die höchste Würde in derselben, und erhieltsolche, nach vorhergegangener Prüfung, zu Utrecht,im Februar 1720. Seine ohne Beystand verthei-digte Jnauguraldisputation handelte de morbis divi-tum. Hierbei, fiel etwas vor, welches wir nicht mitStillschweigen übergehen können. Nach abgelegtemEramen unterredete sich sein Promotor, Herr Leus-den, mit ihm, und zeiget« ihm unter andern die inder akademischen Versammlungsstube hangenden Ge-
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