des Hrn. Heinrich Cannegietet. 19
vor den Ausgaben von 1607 und 1628, imgleicheNdes LTlevclets, welche er feinen NotöN über denAviantis vorangesetzek. Herr CäNNegicter giebt aNder Zahl zwey und vierzig Fabeln, welche für desAvianus Arbeit durchgehen- Die Anmerkungen de-rer auf dem Titel benannten Gelehrten sind gegen diefeinigeN gering. Diese gehen vornehmlich dahin, unlauS denen beygebrachten verschiedenen Lesarten diewahre zu bestimmen; und die Schreibart desselbendurch Vergleichung ähnlicher Stellen aus anderen,lind nöthiger Beyhülfe der Alterthümer, theils zu ver-theidigen, theils zu erläutern. Beyläufig empfangenauch andere Schriftsteller verschiedentlich ein Licht.Ueberall leuchtet eine gesetzte kritische Gelahrtheit her-vor- Damit wir aber unsere Leser in den Stand setzen,von der Beschassenheit derselben selbst einigermaßenurtheilen zu können, wollen wir ihnen zwey oder dreyProben vorlegen. Fab.VI.v ?, Tunc vulpes pecu-dum ridens astuf 3 quietem. DaS letzte Wort erklärret der Scholiast durch patiehtiam , Barrhius durchstultitiam et simplicitatem . Herr Lannegieter aberleget es vom Stillschweigen aus. Der Fuchs la-chet, daß das Vieh dem Frosche auf alle sein Prahlennichts antwortet. So wird fov%la. gebraucht Apo-stelgcsch- i2, 2. So quiescere beym Övld. Trist. I.
J. 2J. und ©cnccct Herc. Öet. 1384. So quietusbenm phädrus, Fab.Il.7.8. allwo Burniänn nach-zusehen- In der neunte» Fabel v. 21. muitä qüiderrt ^monuit, tamen haec quoque maxima joflitU wird ditLesart tnaxima vor maxime , welches in den Ausgabendurchgängig steht, wegen der mehreren Anzahl voNHandschriften, welche jenes haben, und wegen öekB 2 PrS-