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[Band 1.]
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25 » Leben und Schriften

sehliget worden, um der Ordnn,,q, Deutlichkeit undKürze willen. Kur;: Sei emisimus und alle seineRäthe und Diener liebten mich; wie ich denn derVornehmsten ihre Kinder privatissime zu unterrich-teil ersuchet worden.

§. ro.

Als das Unionswerk zu Regenspurg vor war, auchder fürstl. henncbergische Turnus bey Sachsen-Hild-burghausen war; so wurde ich, in Ermanglung einesGeneralfuperintendenkens, in einen vornehmen Garteninvitirer, und von den Herren Ministern aufs Ge-wissen in der Sache gefragt. Ich that aber weiternichts, als daß ich des sei. D- Buddei theologischesBedenken vorlas; welches ich in 12 Exemplarienschaffen mußte. Andere Sachen zu erzählen, hindertmich die Bescheidenheit.

§.

An. 1726 wurde ich Protesibr siloguenr'iL, graeäelingux er Poeseos Ordinarius in dem Gymnasio Aca-demico : in welchem Amte ich, de6 Neides ungeach-tet , bey Ermangelang zweyer Professorum , täglich10 Stunden publice und privatim lehren mußte.Dabey mir aber die Liebe der Studenten stündlichneuen Muth machte, die privarim unter mir disputir»len, und publice unter mir perorirten.

§» 12 .

An. 1727 entstund das Ende dasigen Gymnasii;ich aber erhielt unvermuthet aus Weimar, aufBefehlbeyder durchl. Herzoge lVilhelm Ernsts , undErnst Augusts, einen Brief, wenn ich wieder vonunten auf dienen wollte, fo würde mir hiermit die

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