des Hm. Laur. Reinhards. 261
mich: und vom'm. III. poft F. Epiphan. 1745 wurdeich durch den Hrn. Generalsuperinkendenten Ü)ebernhier in der St. Michaeliskirche investiret. Hier habevornehmlich gesucht: i) das Schulwesen in Ordnungzu bringen, 2) den Kirchen - aerariis aufzuhelfen,3) überall gute Ordnung zu erhalten, 4) die Cate-chisation in Flor zu bringen.
H. 16.
In meinen öffentlichen Ehrenämtern habe die Gna-de und Ehre gehabt, von großen Fürsten, Grafen,Ministern, Generalen, Räthen und Theologen, auchandern Gelehrten, Briefe zu erhalten. An. 1731 deniy Sept. erhielt ich von dem weltberühmten kaiserl.Generalissimo, dem durchl. Prinzen EVGENIOvon Gavoyen, aus Wien folgenden Brief:
„ Wohleder!
„ Mir ist des Herrn an mich letzt abgelassenes«Schreiben, sammt der zugleich an die Kaiserl.Majest.«mit eingeschickten lateinischen Schrift, wohl einge-„ laufen. Und gleichwie aus dessen Inhalt, nebst des„Herrn Wohlredenheit, seine vor Kasserl. Majestät„und das Reich hegende patrion'sch gesinnte Treue und«Wohlmeynung daraus abnehme: Also bin demsel-„ben vor deren Mittheilung mit freundlichem Danke« verbunden; den Herrn versichernd, daß, wo ich zu„dessen Nutzen was beyzutragen vermag, ein solches„ jeder Zeit gerne thun werde. In Verbleibung
Desselben
Wien, geneigtwilliger,
den i; Sept. 1731. Eugenio von Savöye.
R 3 Hochaee