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[Band 1.]
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ry2 Dic Geschichte

kömmt mit seiner erneuerten Gemüthsbeschaffenheitsehr wohl überein; und er bestrebet sich, denselbendurch eine aufrichtige Verleugnung und Demuth inseinem ganzen Wandel auszudrücken. Wir befürch-ten daher, daß wir gleich anfangs die Bescheidenheitdesselben verletzen möchten, wenn wir uns in eineumständliche Erzählung der ausnehmenden Vorzügedesjenigen ansehnlichen Geschlechtes, aus welchem erentsprossen ist, einlassen wollten. Wir glauben zwar,daß dergleichen Ausführung weder unnützlich nochunangenehm sen. Doch können wir uns auch dersel-ben um desto leichter begeben, da unsere Absicht haupt-sächlich dahin geht, die Gelehrten als Gelehrten be-kannt zu inachen. Und in dieser Absicht wird e6demnach genug seyn, allein dessen seligen Herrn Groß-vater und Vater namhaft zu machen. Jener warJohann Friederieh t-llieg, erst Professor derTheologie zu Heidelberg, und churpfälzischer Kir-chenrath, hernach aber Professor der Theologie zuGroningen; dieser, Ludewig Christian Mieg,welcher als Doctor und erster Professor der Gottes-gelahrtheit, wie auch Kirchenrath und Pfarrer derreformirten Gemeine zum heiligen Geist zu Heidel-berg, den neunzehenten Jenaer 1740 gestorben ist.Beyde sind in der gelehrten Welt vorzüglich bekannt.Gewisser Nachricht zufolge haben schon vor einigerZeit beyder academische Schriften, so der ältere HerrBruder unseres Herrn Professors gesammlet, zumDruck fertig gelegen, und zu Heidelberg aufs neueans licht gestellet werden sollen. Wir wissen nicht,ob solches bereits geschehen, oder wodurch es sey ver-hindert worden ; glauben aber, daß vielen durch bal-