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[Band 1.]
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des Hrn. Johann CasimirMieg. 297

Verfall der geistlichen Einkünfte und verschiedene ein.geschlichene MiSbräuche zu untersuchen, und denselbenabzuhelfen hatte. Herr Mieg bekam mithin neueund nicht eben allzu angenehme Arbeit, welcher er sichgleichwohl bi6 hieher treu und standhaft unterzogenhat. Als er 1749 eine Reise in sein Vaterland that,hatten einige Freunde eine Privatgesellschaft aufge-richtet, ste promovenda pace protestandum. Siei ersuchten ihn in dieselbe zu treten, und er fand sich| willig dazu. Doch haben noch zur Zeit keine wirk-' liche Dienste von ihm können geleistet werden. Wie' wäre es zu wünschen, daß dergleichen Gesellschaftenmehr zusammen treten möchten. Sollte man sichalsdenn nicht Hoffnung machen können, daß endlich! ein wahrer Grund der Vereinigung dürfte geleget! werden? Oder, sollte es etwan rathsamer geachtetwerden, daß die Geistlichen in ihren Uneinigkeitenso lange beharreten, bis der weltliche Arm mit Machtund Zwang Frieden stiften ? und zwar einen Frieden,welcher beyden Parteven nach ihren Grundsätzen kaumannehmlich seyn dürfte? Es lautet nicht unebendarnach, wenn man der gegenwärtigen Beschaffen-heit der Religion etwas nachdenkt, und wenn desHerrn von Loen Vorschläge Eingang fänden.

Die Wege Gottes, um den Herrn Pros. tTJiecjin sein Gnadenreich zu ziehen, sind, wie jederzeit-verehrungswürdig. Schon in seiner frühen Jugenderzählete ihm sein Vater einen gewiffen Traum, wel-cher einen tiefen Eindruck in sein Gemüth gemacht,und einen Einfluß in die ganze Folge seines Lebensgehabt hat. Kurz vor seinen Studentenjahren be-zähmcte Gott seine Freyheit durch eine heilsame Züch-Neu Gel. Europa ll.TH. U tigung,