desHrn. Theed. Chr.Liliemhals. 327
«her 20 bedeutet, das O gefetzt, welches 42 ausdrückt.So leicht die Vergleichung der beyden mit einanderstreitenden Stellen gemacht werden kann; so ist esdoch sehr bedenklich, einen solchen allgemein gewor-denen Schreibfehler anzunehmen. Zudem setzt mandabey eine Meynung zum Grunde, die sich im gering»sten nicht erweisen laßt, daß man nämlich in denältesten Zeilen schon gewohnt gewesen sey, die Zahlenauf eine kurze Weise mit einzelnen Vuckstaben auszu-drücken. Deswegen haben aiidere Cchriftauslegerdiese beyde Stellen auf andere Art zu vergleichen ge-sucht, deren Meynungen, samt den Schwierigkeiten,womit sie behaftet sind, unser Gelehrter kürzlich er-zählet und darauf der Meynung des Herrn JohannFriedr. Steins, die selbiger in seinen Betrachtungenüber die Wahrheit, Alterthum und Göttlichkeit derSchrift vorgetragen, beypflichtet, die er auch gegen desHerrn D. Baumgarrens Einwürfe in der Vorredezum 4 Theile der allgemeinen Welthistorie vertheidiget.Sie besteht darinn, daß Achasia sowohl vom Joram,als Josaphat zum Sohne aufgenommen worden, unddaß er wegen dieser Aufnahme, die in seinem 20 Jahregeschehen, benm Antritte seiner Regierung, die er im22 Jahre seines Alters übernommen, als ein SohnJofaphars von 22 Jahren anzusehen sey. s. hamb.Berichte St. 41 von 1751, wo zugleich angezeiget wird,daß der Herr von Hoven im 47 St. des gelehrtenBriefwechsels bey eben dieser Stelle auf die Muth-maßung gefallen sev, daß Joram den Achasia im 20Jahre seines Alters an Kindes Statt aufgenommenhabe. Er geht aber in einem Nebenpuncte vom Hrn.D. Liliemhal ab, und glaubt, daß Ahasia ein natür-licher